ab ins haar

Zurzeit bin ich auf der Suche nach der optimalen Haarkur und probiere mich seit etwa sechs Monaten durch die verschiedenen Produkte auf dem Markt der Haarwelt. Was die Pflegewirkung anbelangt gibt es eine Haarmaske, die ich über alle anderen stelle – doch ist sie mir zu teuer. Unter den Dingen, die ich bisher probiert habe (von Redken, Lanza, TIGI, Aveda bis hin zu Sante und lavera) ist jene Haarmaske definitiv mein Favorit. Ich kann mich allerdings nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass nichts anderes meinen (utopischen?) Ansprüchen an eine Haarpflege standhält.

Was ich alternativ nie großartig versucht habe, ist eine Haarmaske selbst anzurühren. Ab und an reichlich Oliven- oder Walnussöl in die Haare einkneten und über Nacht einziehen lassen, ist alles an  gesammeltem Erfahrungsschatz. Aus diesem Grund möchte ich drei verschiedene Haarmasken (natürlich „highly recommended“) anrühren und austesten, was durch diese an Pflegewirkung erzielt werden kann. Vielleicht befindet sich der Stein der Weisen ja irgendwo in meinem Kühl- oder Vorratsschrank. Sollte das nun  auch nichts werden, lasse ich mich unter Umständen erneut von Aldo Coppola verführen. Als erstes getestet habe ich eine Haarmaske aus Ei, Öl und Rum. Diese soll feines Haar kräftigen, pflegen und dabei ordentlich Glanz verleihen. Die Einwirkungszeit von 15 Minuten habe ich eingehalten, noch längeres Warten ist mir persönlich zu anstrengend.

 

Die Maske setzt sich aus Eiern, einem Schuss Rum und Ölen zusammen.
Eier in eine Schale geben, krack krack – fertig.
Im Anschluss das Öl in die Schale geben.
Abschließend einen Schuss Rum hinzufügen.

 

Ich habe die Masse mit einem Haarpinsel verrührt. Ob nun eine Gabel oder anderes Besteck – ich denke, dabei hat man freie Wahl. Ich habe das Ganze etwa 2-3 Minuten vermengt, um eine gute Emulsion zu erhalten.

 

Jetzt alles schön verquirlen. Ich habe dies gleich mit einem Haarpinsel gemacht.
Dann die Mixtur in das Haar geben und 15 Minuten einwirken lassen.

 

Nachdem das Ganze eingewirkt hatte, ging ich zur Wanne um mein Haar zu waschen. Zuerst habe ich mit klarem Wasser meine Haare von selbst angerührten Eier-Öl-Gemisch befreit. Danach wurde shampooniert, gewissenhafte 2x! Nun das große Ärgernis: Ich dusche gerne heiß und wasche auch meine Haare nicht mit kaltem Wasser. Beim Entwirren mit meinem großzinkigen Kamm habe ich schon gesehen, dass mir vereinzelt weiße Fitzelchen in den Haaren klebten. Ist das etwa Ei? Urks, oh noes! Kann darauf im Vorfeld nicht noch einmal hingewiesen werden? Wie fies, ich habe nicht mitgedacht.

Etwas missmutig wurde mein Haar erneut ausgespült. Keine Chance, das Ei klebte wirklich fest. Erneut Shampoo, dann eine Spülung und ordentlich klares Wasser im Abgang. Nach einigen Minuten hatte ich meine Haare endlich von dieser Eiermaske befreit. Diese Prozedur erwies sich als aufwendig und anstrengend. Ich bin eher ungeduldig und war nicht sehr glücklich mit dem Verlauf meines Selbstversuches. Nun ja, das Ergebnis zählt – wer will schon vorher urteilen?

Im nassen Zustand habe ich bereits gemerkt, dass sich das Haar eher filzig und trocken angefühlt hat. Nachdem es getrocknet war (leicht angeföhnt, dann nur noch Lufttrocknen), konnte ich eine leichtere, etwas „fluffige“ Haartextur feststellen. Besonders glänzend oder weich war mein Haar jedoch nicht.

Fazit: Die Haarmaske ist günstig und die meisten Bestandteile hat jeder davon zuhause. Sie ist unkompliziert angerührt und mit kaltem Wasser (Mia failed) sicherlich ebenso einfach auszuspülen. Leider ist die Pflegewirkung kaum wahrnehmbar. Das Haar zeigte sich durch die Haarmaske unbeschwerter und etwas weicher, jedoch kann ich mir das auch eingeredet haben. Einen spürbaren Unterschied zu vorher gibt es nicht wirklich. Der Wow-Effekt findet nicht statt, das Ergebnis überzeugt mich daher leider nicht. Ich werde diese Maske nicht mehr anwenden und versuche mich unverdrossen an einer anderen Variante!

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Diskussion

27 Kommentare zu “Homemade Hair Mask – Ein Selbstversuch!”
  1. Maike sagt:

    So Selbstversuch-Posts gefallen mir total gut – mehr davon! Ich hab wirklich lachen müssen als ich gelesen hab wie dir das Ei unter dem heißen Wasser in den Haaren geronnen ist, denn genau das wäre mir garantiert auch passiert! Ich freue mich schon auf Kokosnusscreme, Avocado oder Mayonnaise wobei ich vor letzterem wirklich großen Respekt hätte :-)

    • Hallo Maike,

      dankeschön!^^

      Immerhin amüsieren sich auch andere. Ich hatte ebenfalls wirklich Spaß mit mir selbst durch dieses blöde Ei. Ich schau‘ mal, was ich als nächstes versuche…ich bin noch unentschlossen. :D

      Liebe Grüße

      Mia

  2. Ursula sagt:

    Hallo!
    Anrühren braucht man m.E. gar nichts, es geht nämlich nichts über pures Öl, das man sich abends in die Kopfhaut und in die Längen einmassiert und sich morgens mit mildem Shampoo wieder auswäscht. Ich benutze dafür meine Allzweckwaffe Behenöl, jedoch auch gerne Rizinusöl, Mandelöl und was mir sonst noch so in die Hände fällt. Demnächst möchte ich mal Kakaobutter ausprobieren und eines der Haaröle von Khadi.
    LG, Ursula

    • Hallo liebe Ursula,

      danke für deinen Tipp. Ich mache das ab und an auch, eben nur nicht mit solchen tollen Ölen wie Mandel- oder Behenöl. Arganöl habe ich auch schon mal benutzt, da waren meine Haare seeehr kaputt und das Ergebnis war auch toll. Ich weiß bei sowas nur nicht immer so genau, wieviel Öl genau eingearbeitet werden sollte. Nach dem Motto „viel hilft viel“ arbeite ich schon einiges an Öl in die Haare und kann aus diesem Grund auch nur mit Handtuch schlafen gehen – so richtig praktisch ist das nicht. Kakaobutter klingt ja toll…meinste Sheabutter ginge auch?

      Liebe Grüße

      Mia

    • Ursula sagt:

      Hallo Mia!
      Sheabutter habe ich noch nicht ausprobiert. Ein wenig skeptisch bin ich ja, ob sich Pflanzenbutter – also auch Kakaobutter – so gleichmäßig im Haar verteilen lässt wie meine dünnflüssigen Öle. Ach, ich werd’s einfach mal ausprobieren, bei Behawe bekommt man ja auch schon kleinere Mengen davon und Kakaobutter soll ziemlich gut für’s Haar sein.
      Wieviel Öl man für eine Haarkur nimmt, tjaaaa, da hilft wohl nur ausprobieren! Ich habe ziemlich dickes, beinahe taillenlanges Haar und brauche ca. vier, fünf Handvoll, die ich mir gründlich in die Kopfhaut einmassiere und gut in den Längen verteile. Danach flechte ich mir einen Zopf und gehe ohne irgendein Gewickel um den Kopf schlafen. Und nein, mein Kopfkissen ist nicht ekelig und fettig am nächsten Morgen ;-)
      Mein Haar scheint das Öl irgendwie zu fressen oder aufzusaugen, das merke ich schon, wenn ich das Öl ins Haar gebe. Seitdem ich diese Haarkuren regelmäßig mache, brauche ich keine Spülung o.ä. mehr und mein Haar hat auch das erste Mal den Winter mit langem Föhnen und trockener Heizungsluft unbeschadet und nahezu splisslos überstanden :-D
      Einige gute Öle (Rizinus, Mandel z.B.) und auch die Produkte von Khadi gibt’s übrigens im Naturparadies in Leipzig in der Nikolaistraße (da ist so eine kleine Passage). Ich liebe diesen Laden und suche ihn oft heim, wenn ich in Leipzig bin. Vielleicht kennst du ihn ja?

      Angefixt mit der Haarölgeschichte hat mich Prusses Blog über natürliche Haarpflege. Ich hoffe, du hast nichts dagegen, wenn ich den Link dazu poste: http://langehaare.blogspot.de/
      Sie berichtet dort u.a. über ihre Erfahrungen mit verschiedenen Haarpflegeprodukten und -ölen.

      Liebe Grüße, Ursula

    • Hallo Ursula,

      das ist wirklich ein Kunststück mit dem Zopf.^^ Ich muss gestehen, dass mein Kopfkissen mit Ölkur und ohne Handtuch auf jeden Fall fleckig wird. Das ist nicht soo schlimm, trotzdem bewundere ich dass du ohne „Komplikationen“ Ölkuren über Nacht tragen kannst. :D Meine Haare saugen das Öl nicht sofort auf, doch ich merke schon wie z.B. an den Spitzen nach einer Nacht nicht mehr viel Öl vorhanden ist.

      Das Naturparadies kenne ich, das ist doch in der Strohsackpassage oder?
      Khadi kenne ich ebenfalls, allerdings nur vom Namen und noch nicht live und in meinem Haar.^^ Ich bin eher vorsichtig, was neue Sachen angeht. Wenn es keine Probiergrößen gibt, habe ich Schwierigkeiten ein neues (teures) Produkt zu kaufen. Mir ist schon häufier passiert, dass mein Haar durch irgendein Shampoo oder eine Kur zu Hautreizungen im Gesicht geführt hat (total doof -.-).

      Der Link klingt interessant, ich werde mir das alles mal ansehen! :)

      Dankesehr und viele liebe Grüße,

      Mia

  3. tini sagt:

    Während des Lesens hab ich mir schon gedacht „Hoffentlich spült sie die Maske nicht zu heiß aus“ :)
    Ich selbst benutze seit über einem Jahr die Enrich Maske für kräftiges Haar von Wella Professionals und bin total zufrieden.
    liebste Grüße & schönen Sonntag

    • Hallo Tini,

      danke für deinen tollen Tipp. Wella habe ich bisher noch nicht ausprobiert, da in meinem Kopf nach wie vor ein irgendwie „angestaubtes“ Image dieser Firma dafür sorgt, Wella konsequent zu meiden. Doof, ich weiß. :p

      Vielleicht sollte ich das mal ablegen und vorurteilsfrei testen? Mal schauen, was daraus wird.

      Liebe Grüße

      Mia

  4. Pastellfee sagt:

    am besten nimmst du nur das Eigelb, dann fitzelt es nicht ;)

    und je mehr man danach shampooniert, desto eher wäscht man sich die ganze Pflege der Kur wieder raus.

    • Hallo du,

      danke für deinen Tipp. In diesem „Rezept“ stand extra, dass man ganze Eier verwenden soll…keine Ahnung, weshalb. Ich dachte auch immer, dass v.a. das Eigelb pflegt. :)

      Dass sich mit dem Waschen die Pflege wieder verabschiedet, darf in meinen Augen nicht sein. Dass muss eine Haarkur/-maske in meinen Augen definitiv abkönnen, da ich immer 2x shampooniere.

      Liebe Grüße

      Mia

  5. soBobbly sagt:

    Hallo Mia!

    Toll! Posts zur Haarpflege! Das gefällt mir natürlich. :)

    Also meine Lieblingskur ist eine Mischung aus alverde-Condis und reichtlich Öl. Das Öl pflegt die Haare, die Condis machen das Haar weich.
    Zu den Hausrezepten gehört das allerings nicht. ;)

    Was auch gerne genutzt wird ist Quark. Der versorgt das Haar mit Protein und pflegt durch den Fettanteil.
    Ich pansche jedoch relativ ungern mit Lebensmitteln in meinem Haar herum.

    Ich wüsche dir trotzdem viel Glück und bin gespannt auf deine weiteren Berichte! :)

    Lieber Gruß!
    Bobby

    • Hallo Bobby! :)

      Haha, sowas habe ich mir beinah schon gedacht.^^

      Quark? Oo Das habe ich mir bisher nur auf Zerrungen, Prellungen und dergleichen gepackt. Naja, ich habe kein Problem damit mir Lebensmittel ins Haar zu geben. Ob nun Avocado oder Quark, das riecht ja alles noch ganz gut. Die Eier fand‘ ich nicht sooo berauschend, um es an dieser Stelle noch einmal zu sagen. *.*

      Wahrscheinlich bin ich am Ende meiner Versuchsreihe überzeugter als je zuvor, 60 Pfund springen zu lassen. We’ll see!

      Liebe Grüße :)

      Mia

  6. Jammin sagt:

    Hihi, da musste ich doch wirklich schmunzeln als ich von Deinem Unglück las – sorry ;-)
    Tatsächlich hatte mir meine Schwester auch schon einmal von einer Eier + Honig Maske berichtet und dabei auch gemeint, dass es sich furchtbar ausspülen ließ. Naja, vielleicht hat sie ja auch zu warmes Wasser genommen.
    Ansonsten kann ich leider nicht viel produktives beitragen – die Haarmasken, die ich benutzt habe, kann man glaube ich an einer Hand abzählen. Das liegt einfach daran, dass ich mit Spülungen und Ölen etc. bisher noch keine so guten Erfahrungen gemacht habe – es beschwert mein Haar einfach zu sehr. Auch kann ich leider nicht, so wie andere Beauties, nach dem Duschen ein wenig Öl in die Haare kneten. Tue ich das, kann ich mich gleich wieder unter die Dusche stellen, mein Haar sieht aus wie fettig (sogar wenn ich nur einen Hauch von Öl auf meinen Handflächen verteile). Ja, so dünnes Fusselhaar wird leider schnell beschwert :-(
    Gerne würde ich natürlich auch einmal eine entsprechende Haarpflege versuchen. Natürlich aus dem NK-Bereich. Aber so richtig trau ich mich nicht. Im Moment verwende ich einen Condi zum Sprühen von Logona. Da bin ich schon ganz happy, dass er (nicht wie herkömmliche Spülungen) meine Haare nicht zu weich macht (Resultat = trostloses Gehänge), sondern sie einfach befeuchtet. Vielleicht finde ich ja irgendwann einmal auch eine geeignete Maske.

    • Hey Jammin,

      kein Problem – ich freue mich, wenn andere Spaß mit mir haben. xD

      Das Problem mit dem „trostlosen Gehänge“ kenne ich auch. Ich habe eine Naturwelle und dazu sehr lange Haare. Ist das Produkt zu reichhaltig, bekomme ich ganz seltsames Haar. Platt, ohne Schwung und Volumen. Öl und dergleichen kann ich schon einkneten, obwohl ich feines Haar habe. Mein Frisör spricht gerne von feinen, aber viiiiele Haaren. Da ist das dann nicht so schlimm, doch zuviel darf ich natürlich auch nicht benutzen.

      Zur Haarspflege aus dem NK-Bereich: Ich habe von Sante die Express Haarkur Mango 2 in 1 ausprobiert und diese ist glaube ich sehr gut bei feinem Haar. Eine beschwerende Wirkung oder dergleichen konnte ich für diese Haarkur nicht beobachten. Allerdings würde ich sie schon mind. 10 Minuten im Haar lassen, dann ist das Ergebnis ein besseres. :)

      Liebe Grüße

      Mia

      P.S.: Ich kann deine Schwester gut verstehen…ich wette, sie hat denselben Fehler gemacht. Ei…brr…nie mehr.^^

  7. hmmm, ich weiß nicht, ob alkohol der richtige bestandteil ist, zumindest nicht so hochprozentiges zeug, stelle ich mir sehr aggressiv vor. bier hingegen soll das haar ja kräftigen… und öl und ei – das kann nicht verkehrt sein. honig (vorheriger kommi) geht garantiert schwer raus, ist ja auch verdammt klebrig. aber sonst fällt mir auch nicht mehr so viel an naturprodukten ein. Joghurt könnte man probieren oder auch quark, oder avocado, oder frisch gepflückte kamillenblüten…hm, nun ist mir doch was eingefallen, naja, hält sich aber in grenzen :). schön, dass du so probierfreudig bist und es hier teilst. finde ich wirklich super – und vor allem sehr hilfreich.

    sehr viele und sehr feine haare: da haben wir etwas gemeinsam, denn das sagt mein friseur auch ;D. naja, und die helle haut natürlich auch. bin irgendwie ein mischtyp: auf der einen seite braune haare und braune augen, aber helle haut und sommersprossen ;D

    viele liebe grüße
    nathalie

    • Hallo Nathalie,

      der Rum soll das Ei eigentlich leichter auswaschbar machen – haha. xD Total fail würde ich mal sagen…das Rezept hatte eigentlich gute Bewertungen, naja…der nächste Versuch wird besser. Danke für deine Tipps.^^

      Bier würde ich mir ungern in die Haare machen. Ich mag den Geruch überhaupt nicht, während der Anwendung müsste ich vor Unwohlsein wahrscheinlich sterben – auch wenn man danach nichts mehr riecht.^^

      Also Avocado, da denke ich wirklich drüber nach. Sie muss aber wohl sehr reif sein. Ich könnte die Avocado ja noch mit etwas Mandelöl oder so verfeinern? ;)

      Ich hätte auch gerne braune Augen, ich finde das soooo schöööööööön. Lustig, viele Haare sind ja nett…doch dicke wären mir persönlich ein kleines bisschen lieber.

      Greetz
      Mia^^

  8. Anonymous sagt:

    Ja, der Alkohol hat mich auch stutzig gemacht. Trocknet der nicht eher aus als dass er pflegt? In Naturkosmetik wird Alkohol ja zur Konservierung eingesetzt, aber auch das brauchst du bei einer Haarkur zur sofortigen Verwendung nicht…

    Ich habe gute Erfahrungen mit Brokkolisamenöl gemacht. Das beschwert nicht (ich hab sooo dünne Haare….), aber pflegt ungemein.

    Liebe Grüße
    Barbara

    • Hallo Barbara!

      Alkohol trocknet unter Garantie aus, wenn er z.B. den ganzen Tag über (mittels Schaumfestiger oder so) am Haar haftet. Hier war es wirklich nur ein kleiner Schuss Rum und dieser sollte das Ei leichter auswaschbar machen – hat bei mir ja nun nicht so toll geklappt. :p

      Brokkolisamenöl…davon habe ich ja noch nie gehört, wow. Das muss ich nachher gleich mal googeln. Duftet das denn angenehm? :D

      Liebe Grüße

      Mia

  9. helene.s sagt:

    ich glaube das mit der mayo ist nicht sooo toll für die haare. ist ja eig. auch nur öl, ei und zitrone mit konservierungsstoffen und gewürzen. letztere beide sind nicht gut für die haare.

    also ich klatsch mir immer folgendes in meine dünnen flusen: kokosöl in der microwelle kurz schmelzen (oder olivenöl), naturjoghurt, ein eigelb, etwas hennapulver oder cassiapulver (farbloses henna) und ab und zu etwas honig. das wars. das mach ich in die trockenen oder handtuchtrockenen haare (nicht nass!!!) und lass es mindestens eine stunde im haar.

    • Hallo liebe Helene,

      Danke für deine Rezeptur! Da habe ich doch gleich ein paar Fragen! :)

      Pflegt Kokos- oder Olivenöl eigentlich mehr als z.B. Rapsöl oder macht sowas kaum Unterschiede? Sonst würde ich in Zukunft eher zu Argan-, Kokos- und auch mal zu anderen, hochwertigeren Ölen greifen. :)

      Hat Henna- bzw. Cassiapulver denn pflegende Eigenschaften? Kann da was passieren? Ich kenne mich damit nicht aus, habe so etwas noch nie verwendet und lasse jede Farbe beim Frisör machen. Ich hätte einfach zuviel Sorge, dass was schief gehen könnte. :)

      Dass mit dem Joghurt klingt sehr gut, Joghurt und Quark scheint bei euch allen ja hoch im Kurs zu stehen. ;) Handtuchtrockene Haare verstehen sich von selber, aber eine Stunde Einwirkzeit….urks, das ist mir viel zu lang. :( Dafür bin ich nicht geduldig genug. Dann sitze ich abends nämlich wie auf heißen Kohlen und denke die ganze Zeit nur ans Auswaschen.^^

      Liebe Grüße

      Mia

    • helene.s sagt:

      ich persönlich gehe beim öl nach dem geruch, kokosöl riecht einfach am besten. ich habe aber mal irgendwo gelesen dass es schwere und leichte öle gibt. die leichten sollen wohl besser für feines haar sein da sie nicht so stark „fettig“ sind. ah ja hier hab ich sowas mal http://www.langhaarwiki.de/wiki/Allgemeines_zu_%C3%96len
      ich hoffe das ist hilfreich :)

      ja henna und cassia legen einen film um jedes haar und kräftigen die haare. sie fühlen sich dadurch griffiger und eben kräftiger an, haben mehr fülle. henna zum färben muss man mind. 2 stunden im haar lassen. cassia färbt die haare nicht aber hält dafür auch nicht so lange wie henna. es wäscht sich mit der zeit raus aber ich nehm auch nicht so viel davon. nur so ein bis zwei esslöffel. selbst wenn deine haare beim frisör gefärbt werden dann macht es nix, es färbt wirklich gar nicht. ich kaufe mein cassia entweder dei dm von logona oder m internet. es ist wirklich gut bei dünnem und brüchigem haar.

      das mit der einwirkzeit kann ich verstehen, aber je länger es einwirkt umso besser ist die wirkung. ich mach mir dann ein handtuch um den kopf und drüber ne duschhaube und mache hausarbeit oder sitz vorm fernseher. probier es doch mal!!! du wirst den unterschied merken!!! mir wurde sogar vom frisör mal empfohlen haarkur über nacht im haar zu lassen. lg und viel erfolg noch ;)

    • Hallo Helene,

      die leichten und schweren Öle werde ich bei Gelegenheit einmal recherchieren. Vielen Dank dafür. :)

      Cassia ist also so etwas wie eine farblose Pflegetönung, welche die Haare kräftigt? Beim Langhaarnetzwerk habe ich gelesen, dass manche einen leichten Gelbstich für Cassia feststellen. Das wäre nichts für mich, da ich so schon einen zu warmen Farbton habe und seit ewigen Zeiten versuche etwas Kühle in den Ton zu bekommen.^^ Aber vielleicht teste ich das mal, wenn ich mehr Freizeit habe. Man müsste ja vorher einen Hauttest machen, um das allergische Risiko auszuschließen. Ich habe einmal in meinem Leben mit Henna gefärbt und das ist 11 Jahre her. :D

      Mein Frisör empfiehlt mir auch das regelmäßige Kuren, doch über Nacht eigentlich nicht. Ich mag’s da wirklich eher unkompliziert. Meine Haarqualität ist allerdings nicht schlecht, für alles was sie ertragen haben sogar eher gut. :)

      Vielen Dank nochmal für alle deine Hinweise!

      Mia

  10. Dori sagt:

    Huhu, irgendwie erinnert mich deine angerührte Haarmaske an ein Ei-Öl-Produkt von Rausch. Ich liebe es vom Geruch her… :-)
    Nur mal ne kurze Frage, ich habe ja ziemlich feine Haare, die auch relativ schnell fetten, so dass ich bei öligen Masken immer denke, dass sie danach gleich fettig aussehen und ich das gar nicht alles aus den Haaren rausbekomme? Lg Dori

    • Hallo Dori!

      Also ich hatte noch nie Probleme damit, Öl aus den Haaren auszuwaschen. Mit Shampoo ging bei mir eigentlich immer alles gut heraus, doch bin ich dahingehend kein Experte. Dass die Haare deswegen schneller fetten oder zusammenfallen ist mir noch nie aufgefallen. :)

      Das Produkt von Rausch kenne ich nicht. Doch ich habe einen UV-Schutz für die Haare, der ebenfalls sehr gut riecht. :)

      Liebe Grüße
      Mia

  11. probier es mal hier:

    http://www.langhaarnetzwerk.de/phpBB2/viewforum.php?f=3

    die threads mit über 50 Seiten sind die erfolgreichsten Rezepte :)

  12. Silke sagt:

    Ich finde Teesamenöl oder Kameliensamenöl (dasselbe Öl, aber anscheinend nennt es jeder anders…) für die Haare am besten! Entweder eine größere Menge ins Haar und über Nacht einwirken lassen (schlafe dann mit Duschhaube), als Extrapflege bzw. als Kurersatz… ansonsten mische ich immer das Öl direkt in mein Shampoo rein! Hab etwa 3-4 Versuche gebraucht, bis ich das richtige Mischverhältnis hatte. Es kommt ja darauf an wie lang deine Haare sind, welche Haarstruktur und ob es behandelt ist oder nicht… ich selbst habe mit Blondspray blondiertes Haar, sehr fein aber zum Glück viele! Mit Spliß und anderen Verschleißerscheinungen habe ich keinerlei Probleme mehr. Seehr langes Haar mag ich bei mir nicht, deshalb geht es nur bis zu den Schulterblättern… aber meine Friseurin sagt mir jedes Mal, „eigentlich müssen wir gar nichts abschneiden, nur die Seiten und das Pony wg der Form…“ sie ist also auch mit meinem Haarzustand zufrieden… Mit Mandelöl, Kokosöl und Jojobaöl hab ich keine guten Erfahrungen gemacht bzw. das Ergebnis war halt nicht so zufriedenstellend wie mit meinen normalen Öl!

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