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In Magazinen wird Matcha als Detox-Wunder beschrieben, ein Lifestyle-Superfood, das uns neben Chiasamen und Dulse jünger und schöner machen soll. Auf welche Weise der von Hand gepflückte und in einem aufwendigen Verfahren zu einem feinen Pulver zermahlene Grüntee unsere Gesundheit tatsächlich unterstützt, wird jedoch selten näher erläutert. Grüntee galt im alten China und Japan als eine der wichtigsten Heilpflanzen und wurde für verschiedene Zwecke eingesetzt. Aus der Tang-Dynastie (618-907) haben sich beispielsweise Medizinbücher erhalten, in denen Grüntee als Heilmittel für Krankheiten aller Art beschrieben wird. Heute wissen wir natürlich, dass Grüntee bzw. Matcha kein Allheilmittel ist. Trotzdem hat es das grüne Pulver in sich!

Das grüne Gold – wie Matcha auch genannt wird – ist ein sogenannter Schattentee. In den letzten Wochen vor der Ernte werden die Pflanzen mit abdunkelnden Netzen (Kabuse) bedeckt, die circa 70% bis 90% des Sonnenlichts abfangen. Die Teeblätter schmecken dadurch deutlich aromatischer. Die Beschattung der Teeblätter führt außerdem dazu, dass die Teepflanze mehr Chlorophyll, Polyphenole wie Catechine, Quercetin, L-Theanin, Vitamine und Mineralien im Blatt anreichert als es bei anderen Teesorten der Fall ist. Polyphenole wie die Catechine sind hoch wirksame Antioxidantien mit einer Vielzahl positiver Effekte auf die Gesundheit.  Besonders gut erforscht ist EGCG (Epigallocatechingallat). Es soll das Tumorwachstum verlangsamen, senkt den Cholesterin-Wert im Blut, gilt als antiviral und antibakteriell, wirkt insulinregulierend und beschränkt die Schäden, die freie Radikale in unseren Zellen anrichten können. Die Catechine in Matcha sind 100-mal effizienter als Vitamin C und 25-mal stärker als Vitamin E. Die Wirksamkeit von Matcha lässt sich auch an seinem ORAC-Wert messen. Das Akronym für „Oxygen Radical Absorbance Capacity“ beschreibt vereinfacht ausgedrückt, wie gut verschiedene Antioxidantien in unserem Körper wirksam sind. Matcha besitzt pro Gramm einen ORAC-Wert von 1384. Andere Superfoods wie die Açai– oder Gojibeere schneiden vergleichsweise „schlecht“ ab. Es wird empfohlen, täglich 5000-7000 ORAC-Einheiten zu verzehren. Mit 2 Gramm Matcha erreicht man bereits die Hälfte der empfohlenen ORAC. Dazu 100g Himbeeren genossen und ihr könnt eure Antifaltencremes getrost einmotten!

Matcha ist unglaublich vielseitig und eignet sich hervorragend für die tägliche Küche. Ob zum Frühstück, als Snack oder Getränk: Das feine Pulver schmeckt lieblich-frisch und peppt eure Gerichte auch farblich ordentlich auf. Als bekennende Naschkatze hat es mir Eiscreme mit Matcha besonders angetan. Ob als Nicecream mit Banane, mit Kokosblütenzucker oder Datteln  – es gibt viele verschiedene Rezepte, die wirklich lecker schmecken. Für unsere Matcha Week habe ich mich für eine Matcha Mint Ice Cream entschieden.

Zutaten:

300 ml Kokosmilch / 300 ml Mandelmilch / 75 g Ahornsirup / 1 EL Kokosmus

3 g Matcha (3 Emcur Bio Matcha-Sticks)

25-30 frische Minzblätter/ 1 TL gestrichenes Minzpulver

80 g Zartbitterschokolade mit 70% Kakaoanteil1 TL Kokosöl

In einem kleinen Topf werden die Kokosmilch, die Mandelmilch und 1 EL Kokosmus bei niedriger Stufe erhitzt. Unter Rühren sollen sich die ungesättigten Fettsäuren der Kokosmilch mit der Mandelmilch verbinden. Gebt dann 75-80g Ahornsirup hinzu. Alternativ eigenen sich auch andere Zuckersorten, die einen niedrigeren glykämischen Index besitzen. Mir schmeckt Ahornsirup aufgrund seiner Karamell-Note sehr gut. Die Minzblätter werden blanciert, in Eiswasser abgeschreckt und anschließend über der Kokos-Mandel-Milch vorsichtig ausgedrückt. Zupft die Blätter in feine Stücke, reibt sie durch ein Sieb oder gebt sie im Ganzen in die Milch und püriert sie anschließend. Die Minze verleiht eurem Eis einen süßlich-frischen Geschmack. Da ich Minze gerne esse, würze ich zusätzlich mit etwas Minzpulver.

In einer kleinen Tasse vermische ich den Inhalt von drei Bio Matcha-Sticks von Emcur mit etwas Wasser. Gebt den flüssigen Matcha in eure Kokos-Mandel-Milch, rührt ihn unter und füllt die Flüssigkeit anschließend in eine Eismaschine. Nach 30-40 Minuten sollte das Eis die richtige Konsistenz haben. Kurz vor Ablauf der Zeit, wird die Schokolade geschmolzen und mit etwas Kokosöl verdünnt. Nehmt eine rechteckige Form (circa 20 cm Länge /15 cm Breite) und befüllt den Boden mit etwas Eiscreme. Verteilt darauf  mit großen Klecksen die geschmolzene Schokolade. Verfahrt so mit zwei weiteren Schichten Eis und bedeckt die Oberfläche großzügig mit einem Muster aus Schokolade. Das Parfait muss nun nochmals für 2-3 Stunden in den Gefrierschrank. Das Eis ist schnell angerichtet und lässt sich mit frischer Minze oder Matcha ansprechend dekorieren. Ich hoffe, ihr mögt dicke Schokoladenstückchen! Die Frische aus der Minze und dem Matcha verträgt sich mit der Zartbitterschokolade geschmacklich einfach hervorragend. Wer die sahnige Variante bevorzugt, darf gerne auf Eier zurückgreifen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen!

Noch mehr über Wissenswertes über Matcha erfahrt ihr auf der Homepage von Emcur.


Unsere Matcha Week umfasst folgende Blogger und Artikel: 

Montag: Matcha Overnight Oats bei Mrs. Mohntag. // Dienstag: Matcha Mint Ice Cream auf dem Blogzine. // Mittwoch: Matcha Energy Bars auf Shades of Nature. // Donnerstag: Matcha Mint Ice Tea bei Beauty Ressort. Wir freuen uns, wenn ihr an unserer Matcha Week teilnehmt und euch von den Rezepten inspirieren lasst!

* Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit Emcur entstanden.

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Diskussion

9 Kommentare zu “Matcha Mint Ice Cream”
  1. AD sagt:

    Hm… nehm ich! ;-)

  2. Nadine sagt:

    So ein Schüsselchen würde ich ja jetzt wirklich gerne als Mitternachtssnack naschen!

  3. Mrs. Mohntag sagt:

    Sobald das Wetter wieder etwas sommerlicher ist, werde ich das Matcha Minz Ice nachmachen. Vor Allem die Kombination mit Minze klingt super erfrischend und passt bestimmt genial zum Matcha-Geschmack.

    • Mia Mia sagt:

      Ich finde die Kombination auch total lecker. Bei so warmen Temperaturen ist Matcha Ice Cream wirklich perfekt! <3

      Liebe Grüße!

  4. […] Dienstag: Matcha-Minz Ice Cream auf Alabastermädchen […]

  5. » Adventstürchen Emcur + Weihnachtsbäckerei sagt:

    […] mögt Matcha als Tee, als Zutat für Eiscreme oder auch im Gebäck und habt jetzt Lust, ebenfalls mit dem Grüntee zu experimentieren? Kein […]

  6. […] ersten Matcha Week gesehen. Bei mir gab es Matcha Overnight Oats und bei meinen Matcha-Kolleginnen Matcha Mint Ice Cream,  Matcha Energy Bars und Matcha Mint Ice Tea. In der Matcha Cocktail Week wollen wir Euch zeigen, […]

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