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Für 2018 habe ich mir verschiedene Dinge vorgenommen. Ich weiß, einige von euch halten Vorsätze für kompletten Unsinn. Für mich geht es dabei weniger ums neue Jahr, sondern mehr um den Prozess und wann ich mit etwas Neuem beginnen möchte. Da eignet sich das neue Jahr aus unterschiedlichen Gründen. Ob Steuererklärung und Jahresabschluss, im Januar wird vieles auf Null gestellt. Warum dann nicht auch bei sich selbst einige Dinge verändern? Es gibt zahlreiche Dinge, an denen ich arbeiten möchte.

Mein Gegenspieler wird immer das Chaos sein. Ich bin chaotisch und will es eigentlich gar nicht sein, da es vieles unnötig verkompliziert.

Daran gilt es zu arbeiten. Struktur in der Wohnung, den Unterlagen im Office oder ein aufgeräumter Kofferraum, führt zu – so bilde ich es mir zumindest ein – strukturierten Gedanken.

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Get ur sh*t together, girl!

Ordnung als Routine etablieren

Ich möchte unbedingt ordentlicher werden. Zu diesem Zweck habe ich mir vorgenommen, jeden oder jeden zweiten Tag den Shizzle wegzuräumen, der im Alltag schnell zu Unordnung führt. Einmal die Woche wird dann etwas mehr Zeit investiert, das Office aufgeräumt oder die Wäsche sortiert. Ich habe Anfang des Jahres alles aufgeräumt und vieles ausgemistet. Mein Ziel ist es, diese Grundordnung beizubehalten. Um mir eine Routine anzutrainieren, versuche ich in kleinen Schritten täglich daran zu arbeiten. Warum? Ich glaube, wenn ich mein Wäschechaos und die Zettelwirtschaft im Griff habe, ich gedanklich etwas mehr Ruhe finde. Zudem hat ein ordentliches und geputzes Zuhause auch mit Wertschätzung sich selbst gegenüber zu tun. Wer im Home Office arbeitet, sollte sich dort auch wohlfühlen.

High Life im Office

Ich habe seit einigen Monaten die liebe Lena an meiner Seite, die als Personal Assistant mein Chaos bändigen soll. Einmal die Woche sollen Post, Quittungen, Rechnungslegung und Co. bearbeitet werden. Sonst war sie schon bei Events dabei, hat sich um meinen Hund oder meine Pflanzen gekümmert. Ich will unbedingt gut strukturierte und sortierte Unterlagen, da ich selbst häufig vergesslich bin, wenn sich zuviel auf einem Schreibtisch auftürmt. Das führt dazu, dass ich mich überfordert fühle, ich nicht weiß, wo ich anfangen oder aufhören soll. Kreativ arbeiten und ein perfekter Buchhalter? Das werde ich nie werden. Man muss seine Schwächen erkennen und sich Hilfe holen, wenn man an seine Grenzen gerät.

 On top verteilt der Girlsquad verschiedene Challenges

Challenges können dieses Vorhaben auch ganz spannend machen. Sarah (auch chaotisch!) und ich hatten uns überlegt, dass Madlen als amtierende Kween of Ordnung uns 2-3 x im Monat Aufgaben erteilt, die wir dann erledigen müssen. Ob Auto putzen, zum Training gehen oder Keller aufträumen. Ich freue mich, wenn unsere ersten Insta-Challenges starten.

Wie schafft ihr es, Ordnung zu halten? Welche Tipps habt ihr für mich als Königen des Chaos?

 

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Diskussion

3 Kommentare zu “Kween of Chaos”
  1. Laura sagt:

    Liebe Mia,

    ich habe früher immer den berühmten Spruch mit „Genie beherrscht das Chaos“ und soweiter gebracht – aber irgendwann hat mich mein Haufen Zeug selbst genervt.
    Ich habe mir eine einzige Regel geschaffen: „Erledige alles, das nicht länger als 2 Minuten dauert, SOFORT.“

    Hat eine Weile gedauert, bis ich das tatsächlich verinnerlicht hatte (old habits die hard), aber seit längerem bin ich darin totaler Profi.
    Wenn ich die Schere aus der Schublade hole und nichts mehr schneiden muss, lege ich sie sofort in die Schublade zurück. Wenn ich eine Quittung bearbeitet habe, hefte ich sie sofort in den richtigen Ordner und stelle den Ordner sofort wieder zurück an seinen Platz im Regal.
    Wenn ich meine Klamotten abends ausziehe, werfe ich sie GLEICH in die Wäschetonne und nicht davor, bis die Tonne unter dem Berg verschwunden ist :D

    Dauert alles nur gefühlte Sekunden, aber lässt dieses Grund-Chaos gar nicht erst entstehen, bei dem ich irgendwann IMMER an den Punkt kam, an dem ich dachte: „OMG, WAS HAST DU GETAN?!“

    „Decluttering“ betreibe ich auch hin und wieder, wenn mir danach ist. Dann sortiere ich meinen Kleiderschrank aus (habe gerade letztes Wochenende einen Sack in die Altkleidertonne und einen an die Kleiderkammer des DRK gegeben), entmülle Kosmetikprodukte, die ich nicht benutze und all sowas. Dafür habe ich keinen festen Zeitplan.

  2. eleonora sagt:

    Wünsche dir viel Glück beim Umsetzen! 😊 Mir hilft, wenn es um das Thema Ordnung in der Wohnung geht, das „Speed“-Aufräumen. Einfach einen Timer auf 10 oder 15 Minuten setzen und in dieser Zeit möglichst viel schaffen z.B. Dinge an ihren ursprünglichen Ort zurücklegen, Staub wischen, Wäsche zusammen falten. Wenn man das täglich oder auch nur jeden zweiten Tag macht, sieht die Wohnung gleich viel ordentlich aus. Und natürlich ausmisten, je weniger man besitzt, desto weniger muss man sich mit unnötigem Krempel herum schlagen 👍

    Sonnige Grüße,
    Eleonora https://eleonorasleben.blogspot.de

  3. MuhKuhAddict sagt:

    Äh ja, hier ich… absolute Chaosqueen.

    Allerdings habe ich mir angewöhnt, beim Aufräumen lieber regelmäßig Dinge zu erledigen, (wenns nach 2- 3 Tagen anfängt zu krümeln: saugen; wenn Geschirr nicht mehr in die Spülmaschine passt: direkt abspülen, trocknen und in den Schrank räumen; Bett direkt nach dem Aufstehen machen …) anstatt nen großen Berg erst nach 2-3 Wochen.
    Seitdem ist meine Wohnung eigentlich immer begehbar. Hat auch was. :-P

    Was ich noch nicht im Griff habe, und vermutlich auch nie in den Griff bekommen werde, ist das lästige Thema Steuererklärung.
    Ich nehme mir jedes Mal vor, meine Ein- und Ausgaben direkt in eine Tabelle zu tragen, Quittungen sauber abzuheften etc.
    Jedes Jahr aufs Neue ärgere ich mich über meinen Schuhkarton voller Rechnungen und die verlorene Zeit, die ich für dieses scheiß Zusammensuchen verschwende. ^^

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