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Mit einer atopisch veranlagten Haut hat man es nicht einfach. Dass ich dank der Gene meines Vaters seit der Kindheit mit Neurodermitis und einige Jahre später mit einer Rosacea und Urticaria porcellanea zu kämpfen habe, ist wirklich ein Ärgernis. Jackpot sensible Haut – endogene und exogene Ekzeme, Reizungen und Irritationen, Rötungen. Ein seit Jahren wiederkehrendes Problem, das sich besonders gerne bei Stress bemerkbar macht, ist meine periorale Dermatitis.

Das erste Mal bekam ich diese sogenannte Hautentzündung, welche sich im Bereich des Mundes (Kinn, Naso-Labial-Bereich und sogar an den Augen) zeigt, mit 12 oder 13 Jahren. Ich hatte sie über 3 oder 4 Jahre, kein Dermatologe und keine Salben halfen. Oftmals sind auch Ärzte mit Vorsicht zu genießen, was mir eine (kontraindizierte!) Therapie mit Kortison gezeigt hat. Nachdem ich meine POD irgendwann ohne eigenes Zutun losgeworden bin, flammte sie in den folgenden Jahren immer wieder für zeitlich begrenzte Phasen auf. Meist geschieht das, wenn der Stress in Prüfungszeiten oder emotional stark belastenden Situationen überhand nimmt. Viele von euch kennen sicherlich die Redewendung, dass die Haut der Spiegel zur Seele sei. Für mich hat diese Weisheit leider eine reale Bewandtnis.

Was versteht man unter einer perioralen Dermatitis, die synonym auch als rosazeaartige Dermatitis bezeichnet wird?

Die POD aka Stewardessenkrankheit ist unter Frauen beinah so etwas wie eine „Zivilisationskrankheit“, die sich seit den 1960er Jahren zeitgleich mit dem wachsenden Gebrauch von Kosmetika in den Industrienationen bemerkbar machte. Auch der Anstieg von Unverträglichkeiten und das vermehrte Auftreten von Allergien werden mit dieser Dermatitis in Verbindung gebracht. Betroffen sind vorrangig junge und Frauen mittleren Alters, die zu einem trockenen Hauttyp neigen oder eine atopische Diathese besitzen.

Pathogenetisch wird die POD gerne auf eine sogenannte „Überpflegung“ der Haut zurückgeführt. Durch den übermäßigen Gebrauch von Feuchtigkeitscremes verschlechtert sich die Barrierefunktion der Haut, der Feuchtigkeits- und Lipidhaushalt der Haut ist gestört, sodass sich entzündliche follikuläre Knötchen und Pusteln bilden. Nicht nur Kosmetika können eine POD verursachen, denn bei Veranlagung ist auch Stress ein wunderbarer Trigger. Die Haut spannt, juckt und brennt im schlimmsten Fall. Die betroffenen Hautpartien können schuppen, fühlen sich uneben und trocken an.

Wie therapiert man eine periorale Dermatitis?

Es besteht die Möglichkeit, einen Dermatologen aufzusuchen, der einem topische Antibiotika wie Metronidazol oder auch Erythromycin verschreibt. Diese Salben wirken individuell, d.h. für manche stellt sich schnell eine sichtbare Verbesserung ein, während andere über längere Zeit cremen müssen. Was in keinem Fall (niemals!) angewendet werden darf, sind kortisonhaltige Salben. Nach einer anfänglichen Verbesserung durch die topischen Kortikosteroide verschlechtert sich das Hautbild nach Absetzen des Präparats deutlich. Ich selbst habe diese Erfahrung dank einer Fehldiagnose bereits gemacht. Was also tun?

Überall liest und hört man von der „Nulldiät“ für die Haut. Das heißt: Nicht cremen, keine Reinigungsprodukte oder Vergleichbares benutzen. Ich kann euch aus eigener Erfahrung nur dazu raten, dies tatsächlich zu beherzigen. Verzichtet auf eine pflegende Reinigung der Areale – jedwede Reinigungsmilch (egal wie sanft) hilft euch nicht. Die entzündeten Hautpartien können mit Thermalwasser besprüht und mit einem Wattepad sanft abgetupft werden. Auf Make-Up sollte komplett verzichtet werden, da hier das Risiko besteht, dass Foundation, Concealer und Puder von Wangen und Nasenrücken über den Tag zu den entzündlichen Hautarealen wandern. Ein wenig Brauenstift, Mascara und Co. sind meist machbar. Cremes sind ein No-Go, da die Dermatitis „austrocknen“ muss, um besser abzuheilen. Ebenfalls fraglich sind Haarstylingmittel, die sich wie z.B. Haarspray über die Haut legen können. Tragt die Haare möglichst aus dem Gesicht, wenn ihr auf Stylingmousse und Freunde nicht verzichten wollt.

Seit einigen Wochen quält mich nun meine beste Feindin POD, die dank der aktuellen Prüfungsphase ausgebrochen ist. Zu Beginn habe ich grobe Fehler gemacht und das Ganze eigenhändig verschlimmert. Ich nutzte z.B. das Pai Rosehip BioRegenerate Oil gegen den Juckreiz – hilft wunderbar, nur hat das Öl die Entzündung leider deutlich verschlechtert. Ich hatte ein feuerrotes Kinn, einige Stellen waren sogar leicht geschwollen. Ein absoluter Alptraum. Sich mit einer solchen Haut ungeschminkt in der Öffentlichkeit zu bewegen, ist definitiv eine Herausforderung. Da muss man allerdings durch.

Was genau hilft mir nun außer Thermalwasser und der Nulldiät? Meine derzeitige Anti-POD-Routine beinhaltet in schwarzem Tee getränkte Wattepads, die ich mehrmals täglich auflege. Ich übergieße 2 Beutel Tee in einer kleinen Schale mit heißem Wasser und lasse ihn 2 Tage im Kühlschrank ziehen. Wattepads eintauchen, leicht auspressen und auflegen – eine Wohltat! Der Tee hat antiseptische Eigenschaften bzw. wirkt zusätzlich leicht austrocknend. Nach 2 Tagen gieße ich neuen Tee auf, um lauernden Bakterienkolonien Einhalt zu gebieten.

Ebenfalls hilfreich ist eine Ernährung, die entzündliche Prozesse nicht gerade befördert. Transfette, übermäßig viel Zucker oder zugesetzte Fructose sind möglichst zu meiden. Erst ein riesiger Eisbecher mit dick Karamellsoße und danach zu Dunkin‘ Donuts? Das ist in solch einer Situation schlichtweg Nonsens. Ernährt euch gesund und ausgewogen, trinkt genug und haltet euer Gesicht nicht allzu häufig in die Maisonne. Sonnenbaden und UV-Licht (selbstredend auch künstliches) sind der Heilung einer POD nicht gerade dienlich. Auch zu empfehlen ist aktiver Stressabbau – geht zum Yoga, macht autogenes Training. Jede Art von (progressiver) Entspannung unterstützt die Regeneration und stärkt euer Immunsystem. Wenn ihr all diese Dinge befolgt, ist es im Normalfall eine Frage der Zeit bis sich eure periorale Dermatits verbessert. Bei besonders schweren Entzündungen sollte man ohne Umwege zum Arzt gehen, da in ausgeprägten Fällen eine stärkere Medikation von Nöten sein kann. Zögert im Zweifelsfall nicht, denn die Entzündung kann zu Vernarbungen führen.Periorale Dermatitis

Meine Bilder zeigen euch meine Haut in einem relativ guten Zustand. Durch die zweiwöchige Behandlung mit schwarzem Tee haben sich die akuten Entzündungen gebessert. Das vorherige Erscheinungsbild war sehr schlimm und für mich kaum tragbar. All jene, die eine periorale Dermatitis aufgrund der Bilder für harmlos halten sollten, dürfen gerne Google zu Rate ziehen. Ihr (falls betroffen) seid mit diesem Hautproblem nicht allein. Man hört oft, dass manche Frauen über Monate mit dieser hartnäckigen Erkrankung zu kämpfen haben. Gebt nicht auf, bei richtiger Behandlung ist eine Verbesserung der Entzündung und ein Abheilen der Haut absehbar.


Dieser Beitrag ist jetzt einige Monate alt und ich hatte ihn seit mehreren Wochen als Entwurf abgespeichert, da ich ihn aktualisieren wollte. Habe ich meine periorale Dermatitis noch? Nein! Gott sei Dank. Über den Sommer wurden betroffene Stellen mit einer antobiotischen Lösung mit Erythromycin und Zinkacetat behandelt. Dieses verschreibungspflichtige Mittel hat mir geholfen. Über die ersten Tage der Behandlung verschlechterte sich die POD drastisch. Ich hatte geschwollene, rote und verkrustete Stellen an Kinn und Nase. Das klingt nicht besonders angenehm, ich weiß. Das Ganze war auch ziemlich schmerzhaft. Nach 2 Wochen etwa begann die POD zu heilen, was etwa 4-6 Wochen angedauert hat. Die Haut war durch die heftige Entzündung in Mitleidenschaft gezogen worden, weshalb ich im Anschluss über weitere 2-3 Monate unschöne rote Flecken am Kinn zurückbehalten habe. Irgendwie gehört das zum Prozess der Wundheilung dazu und passiert ja schon bei kleinen Pickelchen bzw. Pickelmalen, doch ich machte mir deshalb Sorgen. Was ist, wenn mein Kinn für immer fleckig bleibt? Totaler Quatsch, denn seit etwa 2 Monaten ist die Haut vollkommen ausgeheilt. Ich habe an zwei kleinen Stellen leider etwas Narbengewebe zurückbehalten, denn ich neige zur Narbenbildung. Optisch sind es leichte Erhöhungen und vermutlich fällt das auch keinem außer mir auf.

Den Sommer mit POD zu meistern war wirklich nicht leicht. Baden im Chlorwasser hat sofort zu massiven Rückfällen geführt. Einmal war meine Haut recht gut abgeheilt, doch nur ein Freibadbesuch und 4 Stunden Zeit haben mein Kinn wieder in eine rote und juckende Irritation verwandelt. Zuviel Sonne musste ich ebenfalls meiden. Nicht nur aufgrund der Behandlung mit Antibiotika, Sonne an sich war schon ein Trigger für die Entzündung. Sonnencreme auftragen war ein Tabu, was also tun? Ich habe die Tage am See meist mit dem Gesicht unter einem dicken Handtuch verbracht. Nicht schön, aber meine Haut dankte es mir. Ich habe mich wirklich lange sehr diszipliniert verhalten und im Herbst war es dann überstanden. Ich muss aktuell keine Antibiotika mehr benutzen, kann mich normal schminken und auch sonst hat meine Haut zu ihrem alten Gleichgewicht zurückgefunden. Derzeit habe ich einen wirklich schönen Teint, sodass ich den Hautstress der letzten Monate getrost vergessen kann.

Ich bin mir sicher, andere kennen dieses Hautproblem oder leiden aktuell vielleicht sogar daran? Man muss sich an bestimmte Regeln halten und viel Geduld aufbringen. Es ist anstregend, ätzend und man fühlt sich manchmal schlichtweg entstellt.  Verliert nicht den Mut, die POD ist behandelbar. Keep your chin up high!

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Diskussion

69 Kommentare zu “Periorale Dermatitis + Heilung”
  1. Agata sagt:

    Keine Erfahrung, jedoch viele Gedanken zur Vorbeugung. Vielleicht ist die Sicht einer „Aussenstehenden“ interessant, welche einschätzen will, ob „Überpflege“ etwas mit der Produktmasse selbst oder der Masse an Irritationsquellen im Produkt zu tun hat.

    Habe mich eine Weile in das Thema „Überpflege in Hautpflege“ eingelesen und finde es interessant, dass diese nur von den Medien als solche genannt wird und in dermatologischen Papern als „Übermaß an Irritation“.

    Irritation macht insofern auch Sinn, dass „Überpflege“ mit Produkten mit irritierenden Inhaltsstoffen (SLS wird ja auch nur als stark irritierend eingestuft, da der TEWL beim Auftrag stark zunimmt) den TEWL immer mehr anhebt und es trotz vermehrtem Cremen zu einer trockeneren Haut kommt.

    Auch finde ich es interessant, dass Irritation (welche ebenfalls hormonelle Reaktion auslöst) passend zu den Bereichen im Gesicht gehört, welche am meisten auf Hormone reagieren.

    Am meisten hat mich der Ernährungsteil vom Blogpost interessiert, da ich bisher erst anfange, mich mehr in Insulinreaktionen (oder im Fall von Stress: Cortisol) reinzulesen und inwiefern diese für Hautpflege interessant sind.

    Danke für den Post!

    • Hallo liebe Agata,

      danke für deinen interessanten Kommentar! Ich denke auch, dass die vermehrte Irritabilität von Haut nicht auf eine „Überpflege“ im Sinne von zuviel/verschiedene Produkte auf einmal zurückgeführt werden kann, sondern dass jede Haut individuell von verschiedenen Inhaltsstoffen getriggert werden kann.

      Bei SLS muss ich dir zustimmen, das sollte an dieser Stelle vielleicht ergänzt werden. Viele Hautärzte raten bei atopischer Dermatitis dazu, erstmal im eigenen Bad die INCIS der verwendeten Kosmetika zu checken und alles mit SLS auszusortieren. Bei mir triggert Shampoo mit SLS z.B. meine Rosacea, die Schläfen und Wangenbereiche zeigen Reizungen. :(

      Mit dem TEWL in Hinblick auf SLS kenne ich mich leider nicht aus, finde das Thema jedoch sehr interessant. Ich glaube dir auf’s Wort, dass Irritabilität durch Hauttrockenheit /TEWL in einem konkreten Zusammenhang steht. Merke ich an mir selbst auch.

      Die hormonelle Komponente bei Entzündungen ist ein Thema für sich und auf jeden Fall beachtenswert. Dass meine POD zuerst am Kinn aufgetreten ist – man spricht ja gerne davon, dass man dort ein „hormonelles Ungleichgewicht“ zuerst sieht – fand ich verwunderlich. Normalerweise beginnt sie im Nasenbereich. Ein Zeichen für ungewöhnlich viel Stress und eventuelle hormonelle Veränderungen? Den Zusammenhang mit Irritationen finde ich spannend. Wenn du dazu ein paar Lesetipps hättest, gerne her damit. :) :)

      Ernährung und Haut – schönes Thema. :D Dank meiner Ernährung schaffe ich es, meine Rosacea schon einige Jahre möglichst schubfrei zu ertragen. Nicht nur vermehrte Insulinausschüttung ist ein Faktor, sondern v.a. ernährungsbedingte Inflammation. Ich achte darauf Nahrungsmittel auszugrenzen, welche die Entzündungswerte pushen. Das ist nicht nur gut für die Haut, sondern generell für den ganzen Körper. Eine super Empfehlung sind dafür die Ernährungstipps von Dr. Feil. Er befasst sich schon länger mit entzündungshemmender Ernährung, seine Beiträge sind (für mich) wirklich hilfreich.

      Liebe Grüße!

    • Agata sagt:

      Liebste Grüße zurück Dir :)

      Am ausführlichsten über Irritation ist das „Handbook of Cosmetic Science and Technology“.
      In dem Buch wird Irritation genutzt, um Unterschiede in ethnischen Hauttypen zu bestimmen: Der TEWL ist beim SLS Auftrag auf schwarzer Haut erhöht als bei kaukasischer Haut.
      Auch beim Differenzieren der Hauttypen selbst wird der TEWL Wert genommen, da man empfindliche Haut nicht an ihrer Struktur (im Gegensatz zu trockener/öliger Haut) erkennen kann, sondern nur durch empirische Tests, welche den TEWL Wert messen vom SLS Auftrag. Andere irritierende Inhaltsstoffe wurden da ebenfalls nur durch den TEWL Wert verglichen.

      Das mit dem Kinn und den Hormoneinfluss ist leider Teil der „Face Map“, welche wissenschaftlich doch gut unter Kritik steht. Wenn ich das erwähne, habe ich immer Angst, in den Halbwissen-Bereich zu fallen. Die beste Erklärung (welche ich gefunden habe) ist, dass das Kinn von der T-Zone die meisten Sebumdrüsen hat (und Sebumdrüsen rein hormonell geregelt werden).
      Vielleicht findest Du selbst eine geeignete Information, wo die Grenze 900 Drüsen pro Quadratzentimeter genau ist! :)

      Gell, der Zusammenhang zur Ernährung ist sauinteressant, finde ich auch!
      Das mit entzündungshemmender Nahrung ist ein gutes Stichwort (danke für den Link!) und habe das letztens (glaube ich) in Dr. Jacobs Weg des genussvollen Verzichts gelesen im Zusammenhang mit anderen Krankheiten. Danke für den Tipp!

    • beautyjungle sagt:

      Wie immer unglaublich hilfreicher Kommentar, liebe Agata :-)
      Habe zwar glücklicherweise selbst keine Erfahrung, aber meine älteste Freundin um so mehr. Sie hat sich nie besonders viel aus Pflege oder dekorativer Kosmetik gemacht, von Überpflege konnte nie die Rede sein. Und dennoch hat ihre Haut auf irgendwas mit POD reagiert…

  2. Lasse sagt:

    Hallo Mia, ich lese euren Blog nun schon seit längerer Zeit, benutze zwar wenig Kosmetika (man achte auf meinen Vornamen ;-) , außer z.B. die neuen Haarpflegesorten von Weleda, oder die Rasiercreme und noch ein paar andere Sachen, aber find’s immer spannend zu lesen.
    Auch ich (Mitte 30) leider seit ein paar Jahren unter Rosacea. Hatte es erst mit Homöopathie versucht, hat mir persönlich aber nicht geholfen, oder zumindest nicht so, dass ich es nennenswert gemerkt hätte. Hätte vielleicht stärker dran glauben müssen, wer weiß.
    Im Moment geht’s mit meiner Haut – aber wenn wieder ein Schub kommt, hilft mir Metrocreme oder Rosiced ganz gut – beide allerdings verschreibungspflichtig. Subjektiv (?) wirkt die Metrocreme bei mir etwas besser oder schneller, obwohl der Wirkstoff wohl der selbe ist.
    Allerdings auch nicht von heute auf morgen, sondern es dauert schon ein paar Tage, eher Wochen. Und es nützt auch wenig, wenn ich nur die betroffenen Hautstellen dünn eincreme, sondern eher auch die Stellen, wo auf den ersten Blick nichts rot oder geschwollen ist. Sonst tauchen die „Knötchen“ an nicht eingecremten Stellen wieder auf.
    Das mit dem schwarzen Tee hatte ich auch schon von meinem Hautarzt gehört – hatte es auch 1 oder 2x gemacht, aber eher weniger ernsthaft. Gut zu hören, dass es tatsächlich bei längerer Anwendung zu funktionieren scheint, werde ich das nächstes Mal versuchen, wenn’s bei mir mal wieder stärker ist.
    Im Moment nehme ich die Cremes (weder Rosiced noch Metroceme) nicht, da meine Haut zur Zeit ganz okay ist, jedenfalls nicht so schlimm, dass es „ohne“ nicht mehr geht.

    • Hallo Lasse!

      Wenn meine Rosacea ausbricht, benutze ich ebenfalls Metrocreme. Ein befreundeter Apotheker (der immer fleißig mitliest, Grüße an dieser Stelle! ) versorgt mich bei Bedarf damit. Ich bin allerdings sehr vorsichtig im Gebrauch mit Antibiotika, da ich Angst habe, dass man mit fortschreitendem Alter immer stärker konzentrierte Cremes/Präparate braucht und irgendwann nichts mehr wirkt. :/ Doof an Metrocreme finde ich auch, dass sie die Haut bei mir so offensichtlich austrocknet. Das befördert meine Entzündungen eher.

      Manche Hautärtzte (gerade zu Beginn der Erkrankung) waren in meinem Fall mit der Verschreibung von Antibiotika ziemlich großzügig. Zwei Mal wurde mir eine 4-wöchige Kur mit Tabletten (Tetrazykline) verschrieben. „Nehmen Sie das, damit geht das weg.“ Es ging weg, kam nach 4-5 Monaten jedoch zurück. Ich bin auf jeden Fall sensibilisiert, was das angeht.

      Seitdem versuche ich die Rahmenbedingungen so „einzurichten“, dass meine Rosacea nicht groß triggert. Dass mit dem Stress habe ich offensichtlich nicht besonders gut im Griff, doch andere Bereiche lassen sich auf jeden Fall besser kontrollieren. Wenig/kein Alkohol, keine Zigaretten (das Zeug fass‘ ich aus vielen Gründen nicht an), eine gesunde Ernährung, keine übermäßige Sonnenexposition…du kennst die ganzen Tipps sicher. Am meisten hilft mir, wenn ich mich gut behandle, ich weiß jetzt nicht wie ich das besser beschreiben soll. Guter Schlaf (absolut ein Faktor), gesunde Ernährung, viel trinken und regelmäßige Bewegung. Ich kann dir natürlich nicht sagen, wie das biochemisch funktioniert, aber ich bin seit einigen Jahren im Prinzip schubfrei. Papeln & Co. an Wange und Stirn habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Gegen die Flushs hilft es ebenfalls. Klar bleibt die Veranlagung bestehen, aber ich erröte nur noch selten.

      Die Behandlung mit schwarzem Tee ist eine wirklich kostengünstige und effektive Methode. Probier das doch das nächste Mal aus (3-4 Tage mindestens), ich bin davon überzeugt dass es dir hilft.

      Liebe Grüße! :)

  3. Also unsere erste Empfehlung lautet bei (leichter) perioraler Dermatitis: Zahnpasta überprüfen. Oft sind Zahncremes mit vielen Schaumbildnern und zugesetzten Fluoriden ein Auslöser.

    Bei schweren Fällen ist eine Nulldiät tatsächlich das Beste was man machen kann. Zum Reinigen empfehle ich in diesen Fällen Wascherde, da diese antibakteriell und entzündungshemmend wirkt. Alternativ kann ich noch die Living Nature Reinigungsmilch empfehlen. (Ja, ich weiß es hieß im Artikel „gar keine Reinigungsmilch“. Aber LN hat hier wirklich ein geniales Produkt am Start. Wascherde bleibt aber die erste Wahl.)

    Schwarzer oder auch grüner Tee ist eine gute Wahl um betroffene Stellen abzutupfen. Es gibt aber auch eine Reihe alkoholfreier Gesichtswässer, die man gut verwenden kann. So kann man die Haut sanft pflegen ohne sie mit Fett zu überfordern.

    Eventuell aufkommenden Juckreiz kann man mit Dr.Hauschka Seidenpuder begegnen. (Das Seidenpuder ist ohnehin der Geheimtipp für alle möglichen Anwendungsfälle.)

    Wichtig ist die Haut auch dann weiter zu stärken, wenn die Dermatitis nicht akut ist. Da gibt es einige Möglichkeiten wie etwa Hautkuren und sanft stärkende Pflege.

    Beim Make-up sollte man darauf achten, dass möglichst keine reizenden Stoffe enthalten sind. Im akuten Zeitraum am Besten gar kein Make-up (steht ja auch oben schon).

    Viele liebe Grüße aus Mainz
    Die Naturdrogerie

    • Hallo Beate (?^^),

      den Tipp mit der Zahnpasta finde ich sehr interessant. Vielleicht sollte ich die nächsten Wochen auf eine Zahncreme ohne Fluorid umstellen. :)

      Die Tipps finde ich sehr interessant, nur beim Dr. Hauschka Seidenpuder bin ich etwas skeptisch. Laut der Inhaltsstoffe sind unter anderem Parfüm, Linalool, Limonene und Geraniol enthalten. Ätherische Öle & Parfüm bei einer entzündlichen Dermatitis – das würde ich nie riskieren. Sicherlich ein tolles Produkt (so wie beinah alles von Dr. Hauschka ♥), nur nicht im Sinne dieser Empfehlung. No offense! :)

      Ich denke auch, dass man die Haut (wenn keine entzündlichen Prozesse ablaufen) aufbauen und unterstützen muss. Ich nutze da gerne die Pai Skincare Chamomile & Rosehip Tagescreme, verschiedene Öle (gering dosiert) und milde Reiniger von La Roche Posay oder Pai. Die Stärkung der Haut ist für mich allerdings auch etwas, das auch von innen heraus erfolgen muss. :D

      Viele liebe Grüße!

    • Hallo Mia,

      das mit der Zahnpasta war für mich vor ein paar Jahren (als es gefühlt signifikant mehr Fälle von POD wurden) eine nahe liegende Schlussfolgerung aufgrund der lokal begrenzten Stelle. Bei vielen strahlt es auch eher zum Kinn und zu den Seiten als zur Nase aus. Den Versuch ist es auf jeden Fall wert, da es bei vielen Frauen nach einer Umstellung deutlich besser wurde. (Es lässt sich oft schlecht auf nur diese eine Änderung zurückführen, da in vielen Fällen auch die Pflege und die Ernährung zeitgleich umgestellt wurden. Aber auch bei denen die nur die Zahncreme gewechselt haben, hat es oft etwas gebracht.)

      Ich weiß, dass viele mit ätherischen Ölen extrem vorsichtig sind (was ja auch nicht unbedingt schlecht ist). Jedoch betrachte ich das Seidenpuder aus der Erfahrung heraus. Und da hilft es bei juckenden Stellen (auch mit Unreinheiten und Erhebungen) ziemlich gut.

      Da es sich nicht um ein medizinisches Produkt handelt, gilt logischerweise es nicht auf akute offene Stelle aufzutragen. Das hätte ich vielleicht noch mal deutlich machen sollen.

      Mit „Erfahrung“ meine ich nicht nur die bald 10 Jahre in denen ich im Laden mit sehr vielen Kundinnen – oft anfänglich mit problematischer Haut – in Kontakt komme und so bei vielen Themen sagen kann, was sehr wahrscheinlich funktionieren wird. Viel mehr hat mein Sohn von Geburt an Neurodermitis und musste in über 30 Jahren auch so einiges über sich ergehen lassen bis wir herausgefunden haben was hilft und was schadet. Das Seidenpuder gehört bei ihm heute zu den Dingen die er nicht ausgehen lässt.

      Ergo: Dinge wie das Seidenpuder sind keine allgemeingültig Empfehlung, weil es solche nicht geben kann. Es liegt in der Natur der Sache, dass Jede(r) anders auf Inhaltsstoffe reagiert. Selbst Wasser kann für den/die eine oder andere(n) problematisch sein. Das Seidenpuder ist einfach nur etwas, dass auf Basis meiner Erfahrung in der Regel gute Dienste geleistet hat.

      Das Seidenpuder enthält übrigens kein Parfüm. Es kommen (wie immer bei Hauschka) ausschließlich naturreine ätherische Öle zum Einsatz – allen voran Damaszener Rose. Ich werde auch bei Wala weiter bohren bis endlich auf jeder Verpackung alle einzelnen ätherischen Öle aufgeführt werden. :-) (Pai ist hier ein schönes Vorbild.)

      Linalool, Limonene und Geraniol sind nur Bestandteile der ätherischen Öle. Die Deklarationspflicht dieser Stoffe basiert auf Tests zum Reizpotential mit den isolierten Stoffen. Meiner Meinung nach (und es gibt inzwischen Studien die das selbe andeuten) lassen sich die Tests der isolierten Stoffe nicht auf ätherische Öle übertragen. Diese sind ein Gemisch aus bis zu Hunderten verschiedenen Inhaltsstoffe und die einzelnen Bestandteile beeinflussen sich gegenseitig. Mal ganz davon abgesehen, dass „ätherische Öle“ ein viel zu generischer Oberbegriff ist. Die Öle unterscheiden sich teilweise massiv voneinander.

      Es gilt aber: wer nachweislich schlecht auf (bestimmte) ätherische Öle reagiert, sollte sie logischerweise meiden. Ich habe nur oft das Gefühl, dass die schlechte Erfahrung mit verschiedenen Produkten auf bestimmte Bestandteile (in diesem Fall ätherische Öle) zurückgeführt wird, obwohl die Ursache vielleicht eine andere ist. Die teilweise panische Berichterstattung macht es leider nicht besser.

      (Puh – das ist doch länger geworden als gedacht. ;-) )

      Ich hatte es in meinem ersten Kommentar nicht geschrieben, da ich finde, dass dies Dinge sind, die jeder Haut gut tun:

      – ausreichend _erholsamen_ Schlaf
      – Stress vermeiden bzw. Strategien zur Stressbewältigung nutzen
      – ausgewogene Ernährung (eine oft sehr individuelle Sache)
      – Bewegung (man muss kein Supersportler sein)
      – „hormonelles Gleichgewicht“ (klingt doof – aber ist wohl klar was gemeint ist)

      Es stimmt also: schöne Haut kommt vor allem von innen. Erst dann kommt die richtige Pflege – individuell abgestimmt auf die Bedürfnisse.

      Es ist wohl klar, dass ich aus persönlicher Überzeugung immer echte Naturkosmetik empfehle und verwende. Wenn aber die La Roche Posay Reinigung bei Dir funktioniert: OK. ;-) Ich ziehe da Pai, LN, alva Sensitiv oder Sensisana Maritim vor. :-D

      Ich wollte auch noch einmal Deinen Mut loben nicht nur mit Deinem Hautproblem „normal“ vor die Tür zu gehen, sondern es auch hier offensiv anzusprechen (sogar mit Foto!). Wie schon weiter oben geschrieben, kann ich sehr gut nachvollziehen wie viel Kraft es kosten kann den Alltag zu meisten, wenn die Haut nicht so will wie man möchte und man ständig das Gefühl hat, dass einen die Leute angaffen.

      In diesem Sinne: alles Gute und hoffentlich geht der „Spuk“ bald vorüber.

      Viele liebe Grüße aus Mainz
      Die Naturdrogerie

    • Sari sagt:

      Hallo,
      wenn ich so etwas lesen, den Post, die Kommentare dazu, möchte ich mich bei euch und allen die derartig schreiben herzlich bedanken. Es bestätigt mich in meiner Ansicht, dass die eingehende Auseinandersetzung mit Inhaltsstoffen und verbreiteten Pflegemythen/empfehlungen auch ein Prozess von Mündigkeit und Macht über den eigenen Körper – unabhängig von der Kosmetikindustrie – ist. Nebenbeibemerkt beobachte ich dieses Phänomen des Mündigwerdens fast ausschließlich bei Naturkosmetiknutzern, nicht aber bei KK-Nutzern. Sieht das jemand ähnlich wie ich?

  4. Julie sagt:

    Vielen, vielen Dank für diesen Post! Ich find’s stark von dir, das Bild online zu stellen. :-)

    Ich habe zwar „nur“ Neurodermitis und gottseidank nicht auch noch eine POD – aber ich kann trotzdem nur allzu gut mit dir fühlen. Meine wurde mir auch von meiner Mutter vererbt und zum Glück ist ein Großteil meiner Körperoberfläche längere Zeit schubfrei, ausgerechnet das Gesicht und der Hals sind aber meine Problemzonen, die nicht längere Zeit ohne Kortison können.
    Ich fand’s frappierend, wie sehr sich unsere Schilderungen ähneln – bei mir sind nämlich auch Ernährung und Stress die beiden Haupttrigger. Und wenn ich betroffene Stellen im Gesicht hab, ist es für mich ebenso unschlau, die zu überschminken, nachher ist die Haut nämlich noch gereizter als vorher.
    Mittlerweile kann ich durch jahrelanges Abhärten immerhin ganz gut damit umgehen, mit suboptimaler Haut vor die Tür zu gehen – die Menschen, die mich möge, mögen mich auch mit Streuselkuchenvisage und der Rest kann mir egal sein. ;-)

    • Hallo liebe Julie,

      sich in der Öffentlichkeit mit schlechter Haut zu bewegen, ist wirklich so ein Ding. Ich fühle mich damit nicht komplett ungut, habe nur das Gefühl dass die Leute so teilnahmsvoll klotzen. Man kann sich die Kommentare aber auch nicht verkneifen. „Was hast du da am Kinn?“…“Oh schau, es wird schon besser…also das was du da im Gesicht hast.“ Man kann es halt nicht verstecken und die Leute, die mit dir zusammen sind (logisch), äußern sich dazu. Hier mache ich es bewusst öffentlich, doch im Alltag würde ich es gerne ausblenden. Mich verunsichert es auf jeden Fall, wenn meine Haut spinnt.

      Gerade bei solchen Sachen wie Neurodermitis, POD gibt es kein Patentrezept. Stress war schon immer der Trigger schlechthin, was meine Haut angeht. Eine Anekdote dazu: Meine Mum war für die Geburt meines kleinen Bruders ins Krankenhaus gebracht worden. Ich mit 1,5 Jahren mit Papa zuhause, fühlte mich total gestresst und heulte unentwegt. Die Mama war weg.^^ Die Story endete damit, dass mein Vater mich irgendwann überfordert in die Notaufnahme gebracht hat, weil ich am ganzen Körper rote Flecken hatte und aussah wie schwer erkrankt. Er dachte, ich hätte sonstwas…naja, war aber alles „selbst“ verursacht. Kaum war Mama wieder in der Nähe, hat es sich normalisiert. -.-

      Ich muss mich wahrscheinlich auch mehr abhärten (so gegen alle äußeren Einflüsse) und gelassener werden. :p

      LG!

    • Ginni sagt:

      Mich verunsichert jede Art der Verschlechterung meiner Haut total! Das mag auch daran liegen, dass ich damals zu Schulzeiten teilweise wegen meiner Akne gemobbt wurde – das bleibt halt irgendwie hängen.
      Ich finde es schade, dass ich mich so gesehen durch das Erscheinungsbild meiner Haut so beeinflussen lasse… aber ich befürchte, dass ich das nie ganz rausbekommen werde. Liegt ja immerhin auch schon 10 Jahre zurück.

    • Das verschwindet glaube ich nie ganz. :( Ich wurde früher wegen meines Übergewichts gemobbt und bin in der Hinsicht auch heute noch leicht zu verunsichern (obwohl das ebenfalls schon viele Jahre zurückliegt). Kinder sind grausam – shame on them! :p Denke einfach bei schlechter Haut, dass jede Frau in diesem Moment assoziiert: Och, so ging’s mir letztens auch erst. xD Ich find das spaßig.

    • Nathalie sagt:

      Zum letzen Kommentar von Mia – das kenne ich auch. Meine Kindheit und Jugend war nicht schön, was das Gemobbe anderer angeht . Auch ich habe das Problem, dass ich heute noch leicht zu verunsichern bin, obwohl das alle schon so lange her ist. Gerade weil diese Dinge so früh passiert sind, prägen sie unheimlich, sie sind so tief verwurzelt, dass ich manchmal glaube, dass dieses Unsicherheit eben immer bestehen bleibt – irgendwie. Es ist natürlich nicht so ausgeprägt wie früher, aber in manche Situationen kommts halt wieder hoch. Aber ich kann solche Situationen mittlerweile leichter kaschieren. Dazu bin ich auch noch ein sehr empathischer und feinfühliger Mensch, was das alles nicht gerade einfacher macht. Tja, die Kunst ist, sich mit all seinen Fehlern und Schwächen selbst zu akzeptieren und zu lieben. Das ist einfach geschrieben, aber nicht leicht umgesetzt. Es führt zwar etwas vom Thema weg, aber das hier ein sehr interessanter Link (samt Video), der zum Nachdenken anregt: http://denkbonus.wordpress.com/2013/04/06/wer-glucklich-ist-kauft-nicht/

      Sorry für das Abschweifen, aber irgendwie musste das gerade mal raus ;)

  5. Grimmsi sagt:

    Schön, dass du so ein unangenehmes Thema hier offen ansprichst. Ich habe seit wenigen Jahren eine Wärmeurtikaria, das heißt, nach dem Duschen oder Baden (was ich eh kaum mache), bekomme ich rote juckende Stellen hauptsächlich an Rücken und Schultern. Dann pünktlich mit 30 kam bei mir die Rosacea dazu. Sie tritt ja meistens genau ab diesem Alter auf. Mein erster Hautarzt meinte, ich hätte einen Akneausschlag und das könnte von Überpflegung kommen. Ich muss dazu sagen, dass ich seit zwei Jahren in Behandlung bei einer Kosmetikerin bin, über die ich Produkte beziehe, die keine reizenden Inhaltsstoffe haben. Aber gut, ich habe dann Skinoren-Salbe bekommen. Der Ausschlag ging weg und kam wieder, dann auch mit Pickelchen an Hals und Decolleté. Da sah das gerade meine Hausärztin und hat mir gegen den Juckreiz auf dem Decolleté eine Urea-Cortison-Salbe verschrieben. Es ging wieder alles weg und kam dann mit voller Wucht wieder. Im Gesicht hatte ich zuerst leichte Rötungen und Wärme, dann kamen viele dicke rote Pickel, danach dann viele Pusteln. Habe mir dann den Rat einer zweiten Hautärztin eingeholt und sie bescheinigte mir die Rosacea. Ich nehme nun oral Oraycea ein mit dem Wirkstoff Doxycyclin und als Salbe weiterhin Skinoren, da man weiß, dass diese nicht nur bei Akne, sondern auch bei Rosacea hilft. Tja, also ich hatte nun schon fünf solcher Schübe und mir geht es wie dir. Es ist sehr unangenehm sich so auf die Straße zu trauen. Im Urlaub habe ich es dann gemacht, auch wenn es so schlimm war. Ich verwende einen LSF von 50 und Thermalwasser ist mein bester Freund. Bei der Hautärztin bekomme ich auch eine spezielle medizinische Akne/Rosaceabehandlung. Ich finde es einfach nur richtig nervig, dass man sich mit so etwas herumschlagen muss, denn während der Teeniezeit war es mit der Akne schon schlimm genug. Das pai rosehip Öl habe ich übrigens auch, ich traue es mich aber gar nicht zu verwenden. Als Pflege nehme ich abends das Antirougeurs Concentrat von Avenè und tagsüber LSF und eine Feuchtigkeitscreme. Wenn ich zur Arbeit gehe, trage ich aber dennoch Makeup, denn ohne geht für mich nicht. Am Freitag gehe ich hier in Berlin zu einer Camouflage-Beratung und gucke mal, ob es da Hilfe gibt. Also weiterhin gute Besserung und danke für deine Tipps. Viele Grüße

    • Hey there! :D

      Wir ähneln uns auf jeden Fall. Meine Urticaria wird u.a. auch von Wärme bzw. beim Sport (Transmitterfreisetzung Schweißdrüsen) ausgelöst. Nicht allzu schlimm, aber es nervt so. Diese juckenden Stellen sind so…argh! Ich habe das jetzt drei Jahre und hoffe, dass es sich irgendwann von alleine verabschiedet. :D

      Die Urea-Cortison Salbe war bestimmt der Hit, oder? Oh man, das tut mir echt leid für dich. Ich kann mir vorstellen, wie man sich da fühlt. Erst die Erleichterung, dass alles abgeheilt ist und dann…dödöm. Es ist schwer, einen guten Hautarzt zu finden, der einen sofort richtig behandelt. :( Gut, dass du jetzt jemanden hast der spezielle Treatments für dich hat.

      Welchen Sonnenschutz benutzt du denn? Ich vertrage da nicht soviel. Sobald er zu fettig ist, reagiert meine Haut. Daher benutze ich aktuell etwas weniger LSF wie mit Anthelios von LRP. Hast du da Erfahrungen mit passenden Produkten?

      Danke für deine Besserungswünsche!

      Mia

  6. Lakritz sagt:

    Ich hoffe, du verstehst mich jetzt nicht falsch oder findest mich unsensibel: Danke, dass du das hier so uneitel zeigst und auch so sachlich orientiert nach einer Lösung suchst bzw. diese Betroffenen aufzeigst. Das finde ich sehr beruhigend für Betroffene, die wirklich verzweifelt nach einer Lösung bzw. Ursachen suchen.
    Ich hatte selber schon mal eine POD, zumindest war das die Meinung meines Hautarztes.
    Mir hat auch nur „Nulldiät“ geholfen.
    Dadurch wurde die Haut zunächst extrem trocken. Dann echt gut. Später habe ich mich vorsichtig wieder an Creme herangetraut und bin über deine Tipps schließlich bei Magi/Agata gelandet. Irgendwie vertrage ich dann doch Apothekensachen (Bioderma!) besser als die oft fettigen Natursachen. Abends pflege ich oft aber nicht, aus Faulheit und wegen eines besseren Gefühls. Auch die Ernährung spielt eine Rolle (s.o.), ich habe das Gefühl, dass vor allem weggelassene Fertigprodukte (Pizza, Chips, etc.) Besserung brachten – auch so insgesamt.
    Im übrigen finde ich (klar, in so akut Situationen denkt man das nicht!) dich sehr fotogen! Ich drücke alle Daumen, dass es bald vorbeigeht!
    LG Lakritz
    PS: Danke für viele wertvolle Tipps (Beauty/Ernährung/Sport)

  7. Lakritz sagt:

    Anmerkung zu meinem Kommentar oben:
    Mit „klar in so Akutsituationen denkt man das nicht“ meinte ich: Man selber findet sich dann ja oft nicht schön, ich wollte aber mal generell loswerden, dass ich deine Bilder immer sehr schön und natürlich finde. So! Gute Nacht und gute Besserung.

    • Hallo du!

      Keine Angst, ich verstehe das nicht falsch. Ich weiß, dass dieses Bild nicht unbedingt meine beste Seite zum Vorschein bringt und das ist auch gut so. Niemand sieht immerzu perfekt aus und hat eine ebenmäßige Haut & strahlenden Teint. Mir würde auch nie daran liegen etwas krampfhaft vorzuspiegeln, wenn es nicht so ist. Ich habe diese Schübe und bin da wie viele andere auch erstmal hilflos. :) Von daher danke für dein Kompliment! <3

      Bei einer Nulldiät geht es mir genauso. Erst wird die Haut trocken und dann später weich. Ich halte das auf jeden Fall für eine gute Sache. Ich versuche viel zu trinken, bilde mir ein dass es gegen die Trockenheit am schnellsten hilft.

      Deine Beobachtungen zur Ernährung sind auf jeden Fall richtig. Gerade Fertigprodukte erhalten sehr viele "böse Transfette". Künstliche Transfettsäuren (nicht natürliche!) sind nach derzeitigem Kenntnisstand schädlich und leider in wirklich vielen Dingen enthalten (buhuhu...Kekse!). Diese Fette beeinflussen den Stoffwechsel von Zellmembranen, sodass die Zelle nicht mehr richtig funktioniert. Der reguläre Metabolismus wird blockiert, die Nährstoffaufnahme ist verändert. Ich möchte hier gerne Peak zitierten, die einen unfassenden Artikel hierzu veröffentlicht haben:

      "[..] Letztlich verhindern Transfettsäuren den Einbau langkettiger Fettsäuren in die Zellmembran. Dies hat Auswirkungen auf die Fluidität, beeinträchtigt damit die Insulinsensivität der Zelle und fördert eine endotheliale Dysfunktion.

      Im Klartext: Transfettsäuren behindern die Arbeit membrangebundener Enzyme und verschlechtern die Versorgung mit Sauerstoff, Nährstoffen sowie den Abtransport von Stoffwechselendprodukten und Giftstoffen. Sie tragen außerdem zur Entstehung von Insulinresistenz und damit Diabetes bei.

      Unter dem Einfluss von Transfettsäuren ist die Bildung von Eicosasnoiden aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren gehemmt. Zeitgleich kommt es zu einem vermehrten Aufkommen an Entzündungsmarkern wie Interleukin-6 oder C-reaktives Protein. [...]"

      Klar ist, dass sich die Wissenschaftler streiten, welche negativen Auswirkungen belegt werden können und welche nicht. Ich für meinen Teil meide Convenient Food so gut es geht und kann mich über die positiven Effekte nicht beklagen.

      Danke auch für deine lieben Worte und Besserungenwünsche!

      Mia

      Quelle: http://www.peak.ag/blog

  8. Lasse sagt:

    Ich hatte gestern Abend auch noch was vergessen: Ausreichend schlafen spielt bei mir auch eine Rolle, hab ich das Gefühl. Macht’s zumindest nicht schlechter.

  9. Lale sagt:

    Meine Hautreaktion hat nie wirklich einen Namen bekommen. Als Kind (und später in Schüben) hatte ich Neurodermitis und immer wieder auch mal Ausbrüche, die den geschilderten Symptomen und Bildern entsprechen. Meine Mutter hat damals glücklicherweise Cortisoneinsatz verhindert. Seit ca. 10-15 Jahren habe ich das aber weitgehend im Griff.
    Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass Öl/Creme/MU/Salben eher kontraproduktiv sind. Wenn ich merke, dass meine Haut anfängt zickig zu werden, reduziere ich alles, was ich sonst gerne so nehme und beschränke mich auf wenige Produkte. Das mache ich auch bei den kleinsten Anzeichen, also wenn überm Kinn eine kleine raue Stelle zu merken ist oder Rötungen auftreten. Statt einer „richtigen“ Reinigung mache ich abends Luvs Heilerde mit Kornblumenhydrolat, schwarzem Tee oder Quark (nimmt den Juckreiz) auf das Gesicht (ich nehme die feine, weil ich sie dann auch immer noch innerlich nehme). Außerdem sprühe ich tagsüber immer mal wieder Kornblumen- oder Thermalwasser auf die Haut.
    Was mir dann außerdem gut tut, sind ritualisierte Pausen, also z. B. alle 2 Stunden 10-15 Min. Entspannungsübungen, auch bzw. gerade wenn ich viel Druck habe. Außerdem noch viel zucker- und säurefreie Getränke, wenig Zucker, wenig Fett – kurz gesagt, möglichst gesund.
    Wenn die Haut unauffällig ist, nehme ich sanfte Reinigung (morgens Hauschka Waschcreme, abends NK-Reinigungsmilch), viel (!!!) Hydrolat, manchmal Serum und feuchtigkeitslastige Creme. Zu ölige Produkte führen innerhalb weniger Tage zu Ausbrüchen. Dazu gibt es dann ab und zu Masken, z. B. Heilerde mit Honig und Quark, Aufbau- oder Hautberuhigungsmaske von Hauschka.
    Mittlerweile habe ich das so gut im Griff, dass ich mich bei ruhiger Haut getrost austoben kann, allerdings meide ich parfümierte (meist KK) und stark ölige (meist NK) Produkte sowie Mineralöle, die umgehend zu Ausbrüchen führen. Vielleicht hilft meine für mich inzwischen sehr erfolgreiche Strategie der oder dem einen oder anderen.

    • Hey Lale,

      Es bestätigt mich in meiner Vorgehensweise, dass auch andere ihre Pflege reduzieren, wenn sie Hautprobleme bemerken. Kornblumenwasser habe ich noch nicht getestet, weiß aber dass Jess zum Beispiel total davon überzeugt ist. Auch sie hat eine empfindliche Haut und manchmal kleinere Problemchen.

      Quark kann ich leider nicht in mein Gesicht geben, zumindest nicht wenn er zu kalt ist. Dieser kommt aber auf meinen Körper bei Sonnenbrand, was wirklich super funktioniert.

      Die Idee mit den ritualisierten Pausen habe ich so noch garnicht für mich in Betracht gezogen und finde sie wirklich super. Ich gehe meist laufen oder mache Yoga, wenn ich Stress abbauen muss. Es wird da machmal allerdings echt spät, wenn ich viel zu tun habe (nach 22 Uhr). Vielleicht sollte ich das mal zwischendurch testen, Entspannungsübungen hat man ja schnell recherchiert. :)

      Deine Pflegeroutine finde ich sehr spannend, zumal du direkt ausschließen kannst was zu Ausbrüchen führt. Dir weiterhin viel Erfolg dabei, deine Haut so gut im Gleichgewicht zu halten! :)

      Liebe Grüße

      Mia

  10. Ginni sagt:

    Ein sehr lesenswerter Beitrag, auch für mich als Außenstehende. Ich leide, zu meinem Glück, nicht an einer POD, hatte so was auch noch nie: Dafür habe ich andere Hautprobleme bzw. hatte als Teenager (hormonbedingt) Akne. Der damaligen (falschen) Behandlung habe ich heutzutage eine sehr empfindliche und zickige Gesichtshaut zu verdanken.

    Grundsätzlich habe ich bei meiner Haut jedoch auch den Eindruck, dass weniger mehr ist: Vielleicht gilt das generell bei Hautproblemen, nicht nur bei einer POD? Viele INCIs aus dem NK-Bereich bekommen meiner Haut offenbar nicht so gut, mittlerweile benutze ich zum Beispiel zur Tagespflege eine Creme von Avene, zum Abschminken das Mizellen-Wässerchen von Bioderma. Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass es auch sehr individuell zu sein scheint, welche Inhaltsstoffe nun „reizend“ sind oder nicht.

    Aber auch ich habe den Eindruck, dass die Ernährung eine sehr wichtige Rolle spielt: Wenn ich viel psychischen Stress habe, greife ich vermehrt zu Süßigkeiten. In diesen Phasen bemerke ich eine Verschlechterung der Haut, nicht nur im Gesicht. Verbessert sich meine Ernährung, verbessert sich auch wieder meine Haut. Ich finde dieses Thema sehr interessant.

    Gute Besserung für Deine Haut :-)

    • Vielen lieben Dank! :D

      Ich kann mir gut vorstellen, dass für viele empfindliche Hauttypen phasenweise weniger auch mehr sein kann. Ich selbst benutze selten mehr als 3-4 Produkte zur selben Zeit. An manchen Tagen auch nur 2.

      Es ist nicht ja ungewöhnlich, dass viele Menschen mit atopischer Haut bzw. Hautproblemen mit bestimmten INCI’s nicht zurecht kommen. Ich glaube, das geht fast jedem so. Bei mir ist das ziemlich gemischt, wenn man nach KK und NK geht. Es gibt Cremes von Avène, die mir eine feuerrote Haut bescheren. Andere sind dagegen hervorragend. In diesem Beitrag, habe ich von einem solchen Problem berichtet. Bei LRP hatte ich dagegen noch nie Probleme. Es gibt NK Labels, die wunderbar für meine Haut funktionieren, wie z.B. Pai Skincare. Andere waren dagegen eher weniger gut, darunter Produkte von Melvita oder Cattier.

      Für mich gilt auf jeden Fall der Grundsatz, dass weniger INCI’s besser sind als eine 7cm lange Liste. Parfüm, Parabene & Co. kommen mir nicht ins Haus. Clinique hat da zum Beispiel wenig Chancen. Ich habe noch nie Mizellenlösungen ausprobiert, trotz des Hypes habe ich bisher keinen Kauf getätigt. :)

      Körperpflege funktioniert für mich am besten mit Ölen von Balm Balm oder Fushi. Auch die Body Butter in Shea von The BodyShop ist aktuell ein Favorit. Das wechselt aber auch häufiger.^^

      Dass Ernährung die Haut direkt beeinflusst, halte ich für wahr. Zucker ist nicht gerade der Freund der Haut. Eine schlechte Ernährung lässt einen nicht minder altern wie übermäßige Sonnenexposition. :)

      Liebe Grüße!
      Miaaa

  11. shelynx sagt:

    Ich hatte es leider mal einige Wochen um die Nase herum… Pickel, die anders waren als reine Unreinheiten, wanderten und nie besser wurden… kaum war einer weg, waren daneben zwei neue, die von links nach rechts und wieder zurück unterhalb der Nase spazieren gingen… Ich hab dann auch gegoogelt und bin auf POD gestoßen.
    Bei mir half BPO… womit ich vorher mit jeder anderen Creme alles nur schlimmer gemacht habe, schien dies den Herd einzugrenzen, auszutrocknen und hinterließ zwar ein Schlachtfeld von trockenen Hautschuppen, die einige Tage zum Abheilen brauchten – aber seither ist es nicht wieder gekommen… Ich weiß aber, das BPO nicht gerade sanft ist. Ich hab in meiner Not (es sah so furchtbar aus und schmerzte etwas) einfach probiert und hoffte, damit Bakterien zu töten.

    Wünsche Dir gute Besserung und wenig Stress.

    • beautyjungle sagt:

      Uiui, ich meine, Benzylperoxid ist aus Europa als Inhaltsstoff verbannt worden, da man eine Vebindung zu Krebs sieht – ist nur noch in den USA erlaubt? Dort wurden indem letzten Jahren wohl nur 9 Stoffe als gefährlich eingestuft und von der FDA als Kosmetikstoff verboten, die EU Kosmetikverordnung dagegen hat gute 1000 auf die Liste gesetzt. Ehrlich gesagt, würde ich da mitgehen, die machen hier ja eh noch viel zu wenig (Formaldehyd!)

      Ich verstehe natürlich, dass man möglichst alles ausprobieren will, um eine gute Haut zu erhalten, aber gesundheitliche Bedenken sollte ja was gelten? Das aber nur von einer NK-Liebhaberin, die eben keine extremen Probleme hat und paar Pickel nun mit Niemöl loswird.

      Ich glaube auch, dass Ernährung von vielen tatsächlich absolut unterschätzt wird, ob Milchprodukte, Kohlenhydrate oder was auch immer, mit viel Mühe lässt sich sicherlich rausfinden, was dem Organismus nicht gut tut. Ich denke da nur an Ruth von AModelRecommends, die festgestellt hat, dass ihre Akne wegging, als sie Milch komplett weggelassen hat.

    • Gestern lief eine interessante Doku auf Arte zum Thema Allergien. Viele Entzündungsreaktionen im Körper (und damit der Haut) lassen sich auf Histamin zurückführen, sodass die Thematik auf jeden Fall Beachtung finden sollte. Spannend ist, dass die Umweltbelastung (wie erwartet) die Hauptrolle spielt. Dabei geht es jedoch nicht nur um Ozon und Luftverschmutzung im Allgemeinen. Besonders faszinierend fand ich die Untersuchungsergebnisse einer Patientin, die ein Arzt der Paracelsus-Kliniken vorgestellt hat.

      Viele Menschen leiden an Nahrungsmittelallergien („symptomfrei“), die sich symptomatisch in weiteren Allergien oder Krankheiten (z.B. Asthma, Akne) zeigen. Sehr interessant. Das passt auch gerade in Hinblick auf die Akne & den Milchverzicht @Beautyjungle.

      Die Ernährung, aber auch Kosmetik und ihre Inhaltsstoffe sind ein Thema der Doku. Der Zusammenhang von Zahnpasta und POD ist mir nochmal verständlicher geworden. Wenn bestimmte Inhaltsstoffe sozusagen antibiotisch wirken, sich auf meine Haut legen – das zerstört das natürliche Gleichgewicht, meine Hautflora leidet unter Triclosan & Co. (nicht nur Fluorid). Naja, ich will nicht zuviel spoilern – eine Doku, die sehr zu empfehlen ist:

      Hier kommt ihr zur Dokumentation: http://tinyurl.com/nt76gkd

  12. lakritz sagt:

    Hey nochmal,
    danke für die umfangreichen Infos zur Ernährung. Irgendwie ist es ja auch klar, dass weniger natürliche/naturbelassene Nahrung nicht gut ist. Schmeckt aber dem gewöhnten Gaumen gut (dank viel Mist).
    Ich wirke übrigens gerade den Attacken mit viel Bitterschoki/Pistazien entgegen (wobei die ja auch nicht sooo gesund sein sollen?!). Mein Bedarf an Bitterschoki ist sicher auch nicht so gesund, zudem ich dann ab und zu Hauptmahlzeiten etwas kürze, aber sicher besser, als Dinge mit diversen schlechten Inhaltsstoffen (Schoki normal/Kekse/Chips….).
    Die Bitterschokiidee habe ich so grundsätzlich auch von hier und ich muss sagen, meine Papillen sind nicht mehr an Milchschoki gewöhnt, zu süüüüß, zu wenig schokoladige Nachwirkung im Mund.
    Eigentlich bin ich auch absolut für natürliche INhaltsstoffe und Heilstoffe in Kosmetik, mir gehts aber wie von Ginni oben geschildert mti Bioderma und Co. gerade besser und Agatas Schilderungen passen da oft zu meinen Erfahrungen dazu (zB Weleda Wildrosenmaske: KLingt vernünftig, durchfeuchtet gut, macht mir aber Pickelchen und unruhige, rote Haut….aber das ist eine sehr individuelle Erfahrung denke ich).
    VG

    • Huhu,

      bei Kosmetik ist es doch ganz normal, dass man nach seinen persönlichen Vorlieben/Verträglichlichkeiten geht. Ich selbst mische z.B. NK/Naturnahe Kosmetik und Apothekenkosmetik (Avène und La Roche Posay) für meine Hautpflege, da mir viele NK-Produkte im Gesicht nicht bekommen. Das ist wirklich eine Sache der INCIS. Kamille, Hagebutte, Hafer…alles super. Geraniol oder Limonene…Parfüm, keine Chance. :) Da lobe ich mir meine Toleriane Linie, die ich jedem mit empfindlicher Haut blind empfehlen würde.

      Also Nüsse und dunkle Schokolade (ab 70%) kannst du auf jeden Fall bei Süßlust essen. Das ist nicht ungesund, im Gegenteil. Auch lecker ist Obst mit Nusscreme (Mandelmus z.B.) oder TK-Erdbeeren/Bananen zu Eis gecrusht. Mach dir da keine Gedanken über die Menge, meist isst man von dunkler Schokolade eh keine ganze Tafel. Denke 30-50g dunkle Schoko am Tag sind vollkommen ok. Bei Nüssen spricht man meist von einer Hand, wenn du aber mit mehr zufrieden bist, wieso nicht? Wenn du ständig gegen deine Süßlust zu „kämpfen“ hast, dann kann das an deiner Insulinausschüttung liegen. Manche Lebensmittel provizieren ein ziemliches Auf und Ab und einen rechten Heißhunger. Mit mehr Balaststoffen kannst du dem aber auch Abhilfe schaffen.

      Liebe Grüße! <3

  13. Grimmsi sagt:

    Hey Mia,

    als Sonnenschutz verwende ich auch Anthelios 50 von LRP. Auch das Sunfluid von Eucerin kann ich empfehlen. Hast du Erfahrungen mit Creme, die UV-Schutz gleich mit enthält? Meine mediz. Kosmetikerin meinte, dass manche es nicht vertragen.

    Meine Pflegeprodukte habe ich alle der Kosmetikerin gezeigt und die fand meine Pflege hochwertig und reizfrei. Ich verwende Reinigungsschaum und Bactus Spray von Binella orthoCos. Da ist nix drin mit Alkohol, Farb- Und Duftstoffe etc. Die hatten beim Hautarzt übrigens auch einen Epikutantest gemacht und geschaut, ob ich auf Kosmetika reagiere, tue ich aber nicht.

    Deinen Tipp mit dem schwarzen Tee muss ich unbedingt ausprobieren. Denn den trinke ich ja eh so gern. Ich trinke schon kein Alkohol, rauche nicht, esse kaum scharfe Gerichte, setze mich nicht der Sonne aus, aber trinke gern schwarzen Tee mit Milch. Das sollte ich wohl eher reduzieren, um keine Rötungen zu provozieren. Und etwas gesünder ernähren, also bei mir vor allem weniger Kohlenhydrate. Ich weiß da nur manchmal echt nicht, was ich essen soll.

    Liebe Grüße
    Grimmsi

    • Hey du,

      ich selbst habe leide keine Idee, welche Gesichtspflege mit hohem LSF gut verträglich ist. Meine Gesichtspflege hat meist keinen LSF, im Sommer verwende ich den Sonnenschutz einzeln. Ich habe vor einigen Monaten eine Creme von Avène benutzt, die einen Lichtschutzfaktor von 20 hatte. Das ist jedoch nichts, was im Sommer bzw. den wärmeren Monaten empfehlen würde. Die Creme hat leider auch eine etwas fettigere Konsistenz. Vielleicht hat ja jmd. anderes eine Idee hierzu? Agata ist da bestimmt auch eine gute Ratgeberin.

      Für mich gibt es definitiv kosmetische Inhaltsstoffe, die ich nicht vertrage. Dafür lässt sich jedoch keine Immunreaktion feststellen, da es eher pseudoallergische Reaktionen sind. Meine Haut zickt einfach gerne. :p

      Man muss ja nicht auf Kohlenhydrate verzichten, wenn man sich gesünder ernähren möchte. Es kommt darauf an, wie die Kohlenhydrate aufgebaut sind und welche Insulinreaktion sie zur Folge haben. KH’s sind gesund, wichtige Energielieferanten (ATP -> Sport ♥) – deine „Nahrungskalorien“ sollten auf jeden Fall zur Hälfte aus Carbs bestehen. Dabei geht es aber nicht nur um Quanität, sondern auch um Qualität. Man sollte Kohlenhydrate nicht verteufeln. Sofern man sich die meiste Zeit gesund ernährt, sollte man sich die Pellkartoffel oder das Stück Obstkuchen nicht verkneifen müssen. Ich sehe das Ganze nicht übermäßig dogmatisch, immerhin sollte man sich wohlfühlen. Die Tabelle zeigt dir rechts KH’s, die bevorzugt esse bzw. Ersatzprodukte. Links sind die Kohlenhydrate zu sehen, die ich möglichst meide. Aber auch da gibt es hin und wieder eine Ausnahme. Ich hoffe, das hilft dir etwas. Es ist ungeil, wenn man nicht so recht weiß was man essen soll. Go for carbs.^^

    • Agata sagt:

      Wegen der Empfehlungen:
      Das Eucerin Sunfluid hat Alkohol, oder? Ich weiss, dass einige den Alkohol unter den Filtern gelistet haben und man den Gehalt sehr gut ausmachen kann – jedoch ist man bei Anthelios da tatsächlich mehr „safe“.

      Empfehlungen immer ungern (ich weiß, dass ich reizarme und parfümfreie Produkte wie von MAC den Skin Enhancer oder die Superdefense von Clinique vertrage – ein anderer kann drin auf Mica oder eine Konservierung individuell reagieren und die Listen sind nicht minimalistisch). Jedoch scheinst Du die Anthelios zu vertragen – never change a running system. Die meisten Unverträglichkeiten auf Sonnenschutzfilter sind nämlich nicht auf die Filter, sondern die oft wasserfeste Textur vom Sonnenschutz. Insofern finde ich Deine Ausschau nach milden Inhaltsstoffen schon ausführlich genug :)

      (Erst neu in der „Carbs sind toll“ Familie, kann aber Mia da auch nur zustimmen!).

    • Grimmsi sagt:

      Hallo Agata und Mia,

      danke für den Hinweis mit dem Alkohol im Eucerin Sunfluid. Ich hatte nur zwei kleine Proben, die ich mir im Urlaub an der Ostsee in der Apotheke besorgen musste, da ich meine LRP Anthelios XL vergessen hatte bzw. nicht dachte, dass es so sonniges Wetter wird. In der Anthelios habe ich auch Alkohol gefunden, aber keinen denat., sondern einen „guten“ feuchtigkeitsspendenden und nicht austrocknenden (wenn es stimmt, was ich darüber gelesen habe).

      Mir ist übrigens noch aufgefallen, dass ich auch mit den Ausbrüchen geschwollene Lippen bekomme, kennt das jemand von euch? Ich überlege deswegen auch noch einen Allergietest machen zu lassen, auch wenn die Ärztin meinte, dass die Rosacea eigentlich nicht von Heuschnupfen etc. kommt, sondern eine entzündliche Hautreaktion ist. Ich möchte lieber auf Nummer sicher gehen, wenn man schon dabei ist, die Verursacher auszumachen.

      Habt ihr feststellen können, ob Milch(produkte) eure Haut verschlechtern? Das behaupten doch auch immer wieder Medien/Ärzte.

      Ich werde jetzt wohl mein relativ neu bestelltes pai Set mit Maske und Rosehip Öl verkaufen, weil ich mich gerade gar nicht traue, es zu verwenden und es ist ja nicht so lange haltbar. Mit anderen pai Produkten kommt ihr aber gut klar, ja?

      Liebe Grüße und vielen Dank für eure ausführlichen Antworten und Tipps!
      Grimmsi

    • beautyjungle sagt:

      Du hast im unteren Kommentar wegen Milch gefragt. Ruth von AModelRecommends hat auf jeden Fall eine Verbindung zu ihrer Akne festgestellt und konnte sie los werden. Könnte ja genauso für andere Hautprobleme klappen. Ist aber sicherlich individuell, 2-3 Wochen ohne Milchprodukte sollten eigentlich zeigen, ob sich was tut, denke ich.

  14. Sonja sagt:

    Hallo Mia,

    erst einmal Gute Besserung!
    Viele gute und nützliche Hinweise wurden bereits ausgesprochen, deshalb komme ich mit „den etwas anderen Tipps“.
    Beschäftige mich selber seit über zwanzig Jahren mit der Naturheilkunde und allem was so dazu gehört und es hat mir, meinem Mann und meiner Familie einiges Leid erspart.
    Mein Mann hatte ebenfalls vor gut zwanzig Jahren einen heftigen Neurodermitis-Schub beinahe am ganzen Körper – war wirklich schlimm gewesen.
    Ganz ehrlich weiß ich jedoch nicht mehr ganz genau, was damals alles zu einer Heilung beigetragen hat.
    Eine Ernährungsumstellung war auf jeden Fall mit dabei.
    Glücklicherweise ist seit damals kaum noch etwas vorgefallen und wenn, dann haben uns die Ringana Produkte sehr geholfen.
    Insbesondere das Gesichtswasser S und die Körpermilch.
    Habe mal eine Naturheilärztin kennen gelernt, welche über das Gesichtswasser S erst zu Ringana kam, da ihr Mann furchtbare Ekzeme hatte und sie als Naturheilärztin hat es mit ihren Mittelchen leider nicht wegbekommen – erst als er sich damit eingesprüht hat sind diese Ekzeme wie durch ein Wunder verschwunden.
    In unser „Hausapotheke“ ist seit einiger Zeit das Anolin M von Sojall, was bei vielen gesundheitlichen Problemen hilft – wir kaufen es bei http://www.natuerlich-quintessence.de, jedoch kannst Du es auch anderswo bekommen.
    Besorge Dir am besten das kleine Büchlein, welches über Anolin M geschrieben wurde mit Rückmeldungen von begeisterten Menschen, denen es geholfen hat.
    Dann fand ich spannend, was Du über Deine Reaktion geschrieben hast, als damals Dein kleiner Bruder zur Welt kam.
    Kann Dir nur wärmstens empfehlen, mal auf einen Erlebnisabend zu CQM zu gehen – hat mein Leben außerordentlich bereichert!
    Durch CQM könntest Du nicht nur Deinen Stress besser in den Griff bekommen (bis ganz auflösen), sondern v. a. solche Geschehnisse – man mag es glauben oder nicht – welche einen das ganze Leben lang begleiten wenn nicht sogar verfolgen: http://www.cqm-hypervoyager.de – hier findest Du auch Termine zu den Erlebnisabenden (in Deiner Nähe), wo Du direkt mitbekommst wie CQM funktioniert.
    Damit es nicht zuviel wird, wollte ich nur noch die Genotypisierung ansprechen, wo genau auf Deinen Genotyp und Deine Blutgruppe Deine individuellen Lebensmittel ermittelt werden und damit alleine sich schon die übelsten Krankheitsbilder aufgelöst haben, wo die Schulmedizin nichts ausrichten konnte – in diesen Fällen nur die Diagnose „unheilbar“ genannt worden ist.
    Es gibt glaube ich mittlerweile vier Beiträge dazu auf http://www.timetodo.ch, wo auch sonst, wenn man mal das Archiv durchstöbert viel Hilfreiches zu u. a. Gesundheitsthemen berichtet wird.
    Der neuste Beitrag ist dieser: Vom 5.5.2014 und er heißt „Durch die Genotypisierung zum Wohlbefinden“ – alle anderen kannst Du im Archiv finden.
    Aufgrund dem, was Du/Ihr hier so schreibt, bin ich überzeugt davon, dass Du ein offener Mensch bist und Dich vielleicht über das eine oder das andere (oder alles) informieren wirst.
    Hoffe, dass Du Deinen Weg findest, es evtl. noch anderen hilft, welche hier mitlesen. Meine bisherige Erkenntnis ist, dass es für alles eine Lösung gibt – man muss nur nach ihr greifen ;-)

    Liebe Grüße

    Sonja

    • Danke für deinen Kommentar. Ich werde dir zeitnah darauf antworten, doch muss nun leider erstmal wieder an die Bücher. Von CQM möchte mich jedoch bereits im Vorfeld distanzieren, da ich jedweden sektenähnlichen Gruppierungen kritisch gegenüber stehe.

      Herzliche Grüße

      Mia

    • Sonja sagt:

      Hallo Mia,

      CQM hat REIN GAR NICHTS mit einer Sekte zu tun.
      Schade, dass Menschen dazu neigen zu verurteilen – ohne sich vorher mit einer Sache beschäftigt zu haben – und verpassen dabei oft tolle Erfahrungen, welche ihr Leben bereichern und zum Positiven ändern könnten…
      Übrigens hat der Begriff Sekte nur die Bedeutung davon, dass es sich um eine Abspaltung von der katholischen Kirche handelt – hast Du Dich damit auch schon näher auseinander gesetzt?
      Damit ist selbst die EVANGELISCHE KIRCHE eine SEKTE!
      Natürlich bist Du frei und wenn Du Dich entscheidest so zu denken, so ist dies in Ordnung.
      Wollte nur helfen und Schade um meine Zeit, welche ich hierin investiert habe :-(

      Freundliche Grüße

      Sonja

  15. Julchen sagt:

    Ich hoffe, dass du mit deinen Erfahrungen vielen anderen helfen kannst. Deinen Bericht und auch die Kommentare zu lesen, besonders die der Naturdrogerie, fand ich sehr spannend.

    Ich hatte als Kind Neurodermitis, glücklicherweise ist die irgendwann von alleine weggegangen. Ganz ohne Hautprobleme bin ich aber nicht, ich bin immer noch am Austesten welche Produkte ich im Gesicht vertrage, ich reagiere leider auf sehr viele Inhaltsstoffe mit Hautunreinheiten. Meine Mutter hatte auch mit 40 Jahren noch leichte Akne, es scheint also eine genetische Vorbelastung vorzuliegen.

    Von Dezember bis Februar kam noch hinzu, dass meine Gesichtshaut auf Berührungen mit Quaddeln und starkem Juckreiz reagiert hat. Ich reagiere schon immer schnell auf Berührungen mit Rötungen, Juckreiz und Quaddeln, so heftig war es aber noch nie. Mittlerweile hat sich die Sache wieder normalisiert, warum kann ich aber nicht sagen. Ich würde zu gerne wissen, was der Auslöser war. Momentan teste ich mal wieder eine sehr reduzierte Gesichtspflege, mal sehen, wo die Reise hingehen wird.

  16. lakritz sagt:

    Sonnenschutz für empfindliche Haut (besonders Rosazea): bioderma photoderm ar (schutz 50, aber glaube tw alkohol drin) oder die bioderma sensibio ar bbcream (schutz 30). ist aber relativ dunkel. letzteres ist pastiger und fühlt sich etwas mattierender/stumpfer auf der haut an, ersteres fühlt sich „dewy“ an, also Haut etwas glänzender und Textur und Färbung irgendwie leichter.

    • Grimmsi sagt:

      Hallo lakritz,

      die Bioderma AR Produkte habe ich gerade auf dem Kieker, hast du schon viele Erfahrungen damit? Also auch mit dem AR Mizellenwasser und mit der Anti-Rötungen-Creme? Die Sonnenschutzcreme Photoderm AR 50 ist auch getönt. Steht zwar für sehr helle Haut, aber ob die auch so hell getönt ist?

      Danke und viele Grüße
      Grimmsi

  17. Vielen, vielen Dank für den wirklich interessanten Beitrag!
    Das Bild vom jetzt relativ guten Zustand Deiner Haut ähnelt meinem schlechtesten Zustand. Eine gute Referenz, um nicht immer ‚rumzumeckern und sich über die eigene Haut zu ärgern! Hauptauslöser sind bei mir meine nahende Periode und Stress. Das mit der Zahnpasta kann ich bestätigen. Ich habe eine zeitlang eine ohne Flouride benutzt, da sah mein Kinnbereich deutlich besser aus. Auf Anraten meiner Dentalhygienikerin bin aber wieder auf Flourid umgestiegen und er hat sich wieder verschlechtert. Jetzt achte ich beim Zähneputzen verstärkt darauf einen Becher zu nehmen und nicht alles zu verschmieren und meine Haut bessert sich sichtlich.

  18. lakritz sagt:

    @grimmsi:
    ich benutze die normale sensibio creme/augencreme/mizellenwasser. alles verträgt meine haut gut (auf jeden fall sensibel und flushlastig, zB bei Rotwein recht extrem, keine festgestellte Rosazea), ich meine nach täglicher anwendung von entweder bioderma photoderm ar oder der sensibio bb cream ar eine wesentlich weniger gerötete/reagierende haut zu haben. mir persönlich gefällt aufgrund der konsistent die photoderm ar besser als die bb cream, die photoderm ist nicht deckend getönt, sondern nur leicht hell eingefärbt, also ganz gut für helle haut, finde ich, die bb hingegen eher wie ein makeup. letztere wende ich lieber mit einem spray drunter an, zb von avene.
    auch mit der sensibio normalo creme und der augencreme habe ih gute erfahrung, beides allerdings wenig reichhaltig, wenn man das sucht. von der druchfeuchtung her finde ich nach wie vor diese apothekencreme (eubos?eucerin?) mit harnstoff echt gut, oder wars hyaluron? die zuckeralkohole überzeugen mich da nicht soooo sehr.
    mizellenwasser sensibio finde ich gut und ist günstiger als ar. ich krieg damit alles runter, insbesondere den mascara ohne zu rubbeln. dazu habe ich auch viele gegenberichte gelesen, sei es nicht wert, ich finde sie recht toll, nur weiß ich wegen der inhaltsstoffe nicht so richtig….

  19. lakritz sagt:

    nachsatz zuckeralkohole: allerdings ist meine haut jetzt auch fast 30 und ich habe die eucerin/eubos? mit anfang mitte 20 getestet und da hat sie nacht parties jede kleine mimikfalte weggebügelt und in pralle, schöne hat verwandelt….. ;)

  20. lakritz sagt:

    hups schreibfehler….

  21. Shelynx sagt:

    So eine Hautreaktion zu haben ist furchtbar… Ich kenne nur Urtikaria, zu der ich leider auch chronisch neige, die jedoch deutlich besser geworden ist. Sie reagiert meist auf Reizung (physikalisch, aber manchmal auch gern Produkte) und in der Anfangszeit war mein gesamter Körper von so bösen Schwellungen betroffen, dass ich teilweise blauen Flecken zurückbehielt. Gesicht… Dekolleté … Beine… Hände… Alles. Ich reagiere außerdem gern auf alles, was ich nicht gut vertrage mit kleinen Pickelchen und Entzündungen. Hatte bisher jedoch immer das Glück, dass es wieder abheilt, wenn ich zu meiner Basispflege mit deutlich reduzierten Produkten zurückgehe…

    Ich kann aber gut verstehen, wie man sich fühlt… Und gerade die POD scheint ja extrem langwierig und schwierig zu sein… neigst Du noch dazu? Weißt Du, was Du meiden musst?

    Ich schicke Dir ganz liebe Grüße und danke Dir für diesen tollen Artikel.

    • Ich habe ebenfalls eine chronische Urtikaria (Urticaria porcellana). Glücklicherweise ist sie mit dem Absetzen der Pille besser geworden. Bei mir sind physikalische Reizungen das eine, schlimmer wirken jedoch Ernährung und Kosmetik – also wenn zu schnell zu viel Histamin ausgeschüttet wird. Wenn ich ein Kräuterbonbon lutsche, dauert es vielleicht 5min und mein ganzer Bauch ist entstellt. Bei Kosmetik dauert 10 Minuten oder 1-2 Wochen und dann geht es los. Das hatte ich einmal mit einer Creme von Lierac. Ich hatte teilweise 8-10 Quaddeln im Gesicht, die über Stunden nicht weggehen wollten. Zum Glück ist’s ne UP, nach einem halben Tag hat man also seine Ruhe. Klar bleiben diese Pickelchen zurück, aber damit kann ich umgehen.

      Mit großflächigen Schwellungen und Blutergüssen habe ich keine Erfahrung. Das muss wirklich sehr schlimm sein. Nimmst du dafür dauerhaft ein Antihistaminikum ein?

      Ich neige immer zur POD, doch aktuell habe ich Ruhe davor. Ich hoffe, für die nächsten 2-3 Jahre war es das jetzt erstmal. :) Meist leidet man ja über Monate daran. So schlimm wie im Sommer 2014 war es jedoch seit 10 Jahren nicht mehr. :(

      Liebe Grüße & danke für deinen Kommentar!

      Mia <3

  22. Katharina M. sagt:

    Ich kann dir nur raten dich mal mit kolliodalem Silber zu beschäftigen. Das ist ein natürliches Antibiotikum, welches kleinerlei negative Auswirkungen auf den Körper hat. Die kann man auch noch mitanderen Mitteln kombinieren, die bei diversen Hauterkrankungen angeraten sind. Auf Facebook gibt es eine Gruppe zu dem KS, da bekommt man viele Infos, Infos zu Anwendungserfolgen und Tipps zur Anwendung. Ich selbst habe meine starke Neurodermitis mit der Anwendung von KS dauerhaft in den Griff bekommen. Solche Krankheiten sind austherapierbar! Ich möchte dir nichts andrehen, aber ich kenne die Situation, dass man unter seiner Haut leidet und sich nicht zu helfen weiß. Informier dich vll. mal unbefangenerweise ;-)

    Liebe Grüße Katharina

    • Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich recherchiere das Ganze einmal bei Gelegenheit. Dass Silber eine antibakterielle Wirkung hat, ist ja bekannt. Ich kann prinzipiell schon vorstellen, dass es funktioniert. :D

      Liebe Grüße an dich!

      Mia

  23. sonnenblume sagt:

    Hallo Mia,

    habe deinen Artikel erst jetzt gelesen.
    Kann mich voll und ganz in Dich hineinversetzten.
    Auch ich leider unter meinem Hautbild.
    Habe seit meiner Teenagerzeit mit Mischhaut zu kämpfen. Das bedeutet T-Zone fettig, Wangen trocken und sensibel.
    Habe Jahrelang mit Bebe gepfelgt. Bis ich durch einen Artikel in der Öko-Test auf Naturkosmetik gewechselt bin. Auch da habe ich allerdings schon so manche Produktline durch probiert.
    Jedenfalls habe ich letztet Jahr beim Besuch meiner Hautärztin erfahren dass ich warscheinlich auch noch zu allem Überfluss leichte Couperose/Rosacea habe.:-( Bin momentan total fertig und mache mir ständig Gedanken, welche Pflege jetzt am besten für meine Haut ist!? Zum einen habe ich leider nicht das Geld um über teure Produkte zu kaufen zum anderen ist mir bewusst dass selbst mit der besten Pflege meine Haut nie so wunderschöne und makellos sein wird.

    • Liebe Sonnenblume,

      am besten hörst du jetzt gleich auf, dich zu sorgen. Rosacea/Couperose ist kein Weltuntergang und wenn man sich gut informiert, kann man super damit zurechtkommen. :) Für die Pflege von Rosacea eignen sich eine Vielzahl von Produkten. Damals habe ich mit Avène zu pflegen begonnen, bis ich merkte dass die Toleriane Linie von LRP besser funktioniert (Apothekenkosmetik). Im Bereich Naturkosmetik komme ich total gut mit Pai Skincare zurecht. Ebenfalls toll sind die Marken Oskia oder Rivelles. Günstig pflegen ist mit Rosacea wirklich nicht sooo einfach. Man muss sich einfach etwas durchprobieren. Brauchst du eine gefäßstärkene Pflege oder neigst du eher zu Papeln? Zur Hautpflege mag ich auch ergänzen, dass die Ernährung bei mir persönlich das A und O ist. Meine Haut ist auch selten makellos, doch ab und an habe auch ich einen wirklich tollen Teint. Ohne gesunde Ernährung ist das allerdings nicht möglich. :)

      Liebe Grüße an dich! <3

  24. sonnenblume sagt:

    Hi Mia,

    danke für Deine schnelle Antwort!:-)
    Was hast Du den deine Ernährung umgestellt bzw. worauf achtest Du bei deiner Ernährung?
    Also ich bin im Bereich Naturkosmetik sehr zufrieden mit der Weleda Mandelserie.
    Habe aber jetzt vor von Alterra die Sensitiv Serie auszurobieren.

    • Bei meiner Ernährung vermeide ich Lebensmittel, die die Entzündungswerte im Körper pushen. Zucker, Weizen, zuviel tierisches Eiweiß. Alles, das sozusagen „übersäuert“. :)

      LG!

  25. MiS sagt:

    Witzig; um die Zeit, als du den Artikel das erste Mal online gestellt hast, habe ich meine erste POD bekommen, und in der letzten Zeit habe ich da recht oft dran gedacht, weil sie wiedergekommen ist und allmählich aber beständig wieder stärker wird…. (Ist aber bisher immernoch erträglich.)
    Ich ärgere mich immer etwas, wenn ich von Überpflege als Ursache von POD höre, weil auf meine Gesichtshaut nur in Ausnahmefällen etwas anderes als Wasser kommt. Und wenn, nur etwas mildes naturkosmetisches wie Sheabutter oder so – aber natürlich nicht, wenn die POD schon da ist. Gesund ernähren tue ich mich auch – naja, mit dem Stress, das ist natürlich so eine Sache…..
    Metronidazol hat bei mir letztes Mal nach langer Zeit geholfen, darf ich aber im Moment nicht nehmen, weil ich schwanger bin. Bleibt also nur der Schwarztee.
    Das mit dem kollodialen Silber würde mich auch mal interessieren – wobei ich mich immer frage, wie etwas wirken kann, das keine Nebenwirkungen haben soll…. Aber wenn du mal irgendwann einen Artikel dazu schreiben willst, les ich ihn gern. :)

  26. […] den Stress der letzten Wochen zeigten die Rötungen um meine Nase tatsächlich einige Breakouts perioraler Dermatitis. Diese ist schon wieder verheilt, doch leuchtet das Näschen röter als sonst. Perfekt zum […]

  27. Shelynx sagt:

    :( ich glaube, ich habe es wieder und habe es zuerst falsch eingeschätzt und vom Hausarzt einfach eine Kortisonlotion verschrieben bekommen. Ich hab sie sparsam benutzt. Aber nach 1-2 Tagen kortisonpause kommt es wieder… Bis eben (hab nochmal recherchiert) hab ich doofe Nuss Kortison nach geschmiert… Ich probiere mal die Nulldiät. Ob ich die wochenlang durchhalte, weiß ich aber nicht. Ärgere mich gerade sehr. Wollte vor 2 Wochen schon zu, Hautarzt. Der hat aber erst in 12 Monaten wieder Termine…

    Danke dir sehr für deinen Artikel.

  28. […] Dermatitis und was hat bei Euch funktioniert? An dieser Stelle möchte ich übrigens unbedingt den Artikel von Alabastermädchen (Mia) empfehlen, der mir auch eine große Hilfe gewesen […]

  29. […] Thema, anderer Blog: LaMiezee Pai Skin Solutions Blog Alabastermaedchen Glam Up Your […]

  30. Kugi sagt:

    Hallo!
    Ich bin zufällig auf diesen wunderbar ehrlichen und informativen Artikel gestoßen :)
    POD wurde mir bei meinem letzten Hautarztbesuch ebenfalls diagnostiziert. Allerdings war dies der fünfte Dermatologe, den ich wegen gewisser Hautprobleme aufsuchte. Die ersten waren der Meinung, ich habe Rosacea – warum auch immer diese POD und Rosacea komplett unterschieden ist mir nach Eigenrecherche allerdings unklar.
    Wie du auch schon berichtest, wurde mir von letzterer Dermatologin also eine Creme mit Erythromycin verschrieben. Diese half auch in etwa nach der zweiten Anwendung. Allerdings verschlimmerte sich mein Hautbild im Laufe der Nutzung deutlich, wesshalb ich die Creme dann wieder absetzte.
    Nach meiner Dermatologen-Odyssee, all den Cremes und Salben (und dem sinnlos ausgegebenem Geld) habe ich begonnen mich über INCIS und Symptome selbst zu informieren – so kam ich nun also auch auf deinen Blog :)
    Die Diagnosen der Ärzte und meine Eigenrecherche zusammengenommen besitze ich also eine „zu Rosacea & POD neigende“ Haut, welche auf gefühlt alles irgendwie „negativ“ reagieren kann.

    Ich versuche nun also komplett auf reizende und irritierende Inhaltsstoffe ins Besondere bei meiner Gesichtspflege zu verzichten. Dies heißt notfalls, dass ich bei einem Produkt sämtliche Inhaltsstoffe auf dessen Unbedenklichkeit überprüfe – natürlich heißt das noch nicht, dass ich es dann auch zu 100% vertrage, aber die Chance ist erhöht.
    Eine enorme Verbesserung brachten Produkte von Paulas Choice. Besonders das Gesichtswasser der Skin-Recovery Produktreihe. Dieses habe ich verwendet, als ich durch die Erythromycin-Creme besonders schlimme POD hatte und nach ca. der ersten Woche sah ich schon eine deutliche Besserung.
    Eine hier häufig angesprochene Null-Diät mache ich nur, wenn ich ein Produkt eindeutig nicht vertrage, oder sogar allergisch darauf reagiere. Z.B. haben diverse Gesichtscremes meinen TEWL derart aus der Bahn geworfen, sodass ich trotz Creme trockene, schuppende und jukende Hautreizungen im Gesicht bekam.
    Natürlich ist mehr manchmal zuviel des Guten. Allerdings sehe ich bei mir, dass man reizfreie Produkte bedenkenlos und routiniert nutzen kann, sobald man eben welche gefunden hat, die man verträgt :)
    Vielen Dank also für den tollen Artikel!

  31. Sabine sagt:

    Super Beitrag und macht mir wirklich Mut. Ich leide auch seit einiger Zeit daran und ist sehr hartnäckig und Kräfte zehrend :-/

    • Mia Mia sagt:

      Ich kann dich sehr gut verstehen. Bei einer POD (und in Kombination mit Rosacea) ist Geduld wirklich wichtig. :( Ich habe zurzeit einen leichten Schub (von beidem) und muss meine Pflege umstellen. Ich wünsche dir viel Energie! Du wirst deine POD in den Griff bekommen. :)

      Liebe Grüße!

      Mia

  32. Kirschi sagt:

    Hallo! Schon im letzten Jahr bin ich auf Deine Seite gestoßen und habe mit großem Interesse die Kommentare verfolgt. Letztes Jahr im Januar begann mein Drama mit der POD. Es fing an der Nase mit kleinen „Knötchen“ an. Ich dachte mir nix dabei und deckte es mit Make up ab und schmierte „irgendeine Pickelcreme“ drauf. Nach ein paar Tagen brach es am Kinn und rund um den Mund herum aus. Es war der blanke Horror. Ich vermute, dass es auch bei mir am Stress lag. Von einer überpflegten Haut kann/konnte man wirklich nicht sprechen. Nach mehreren Besuchen beim Hautarzt wurde mir ein Antibiotikum (Doxyderma 50 mg) zum einnehmen verschrieben. Das habe ich 100 Tage lang genommen. Die POD verschwand schon nach mehreren Tagen und während der Einnahme des Antibiotikums blieb es auch so. Nach den 100 Tagen setzte ich dieses ab und zuerst blieb die Haut auch gesund. Im Sommer fing das Dilemma wieder an. Meine Nase wird dann immer erst wund sowie rot und irgendwann bilden sich dann wieder diese Knötchen. Dann fängt der Kreislauf an und von alleine verschwindet es trotz Nulldiät und schwarzem Tee nicht mehr. Im Herbst bekam ich also wieder das Antibiotikum zum Einnehmen verschrieben. Die Haut wurde wieder einwandfrei. Seit ein paar Tagen habe ich Doxyderma wieder abgesetzt und ich merke schon wie es unter meiner Nase anfängt zu kribbeln und die Haut sichtlich röter ist. Ich kühle die Stellen wieder mit schwarzem Tee. Seit Januar 2015 creme ich meine Haut gar nicht mehr ein und Seife kommt niemals an mein Gesicht. Ich traue mich noch nichtmal mehr normal zu duschen. Ich dusche immer erst meinen Körper und anschließend wasche ich meine Haare, so dass auch bloß kein Shampoo an die Stellen gelangt. Ich verwende nur Mascara und ein Puder von Avene (aber auch nicht täglich), wobei ich dieses auch nur an der Stirn und auf den Wangen einsetze um einen ebenmäßigeren Teint zu erlangen. Mein Haarspray habe ich ebenso verbannt. Die Pille habe ich im Übrigen auch im Herbst abgesetzt. Aber da ich die POD mit Einnahme und ohne Einnahme der Pille bekomme, denke ich das hier kein Zusammenhang besteht. Auf Grund des Absetzens der Pille, treten Pickelchen natürlich auch vermehrt am Rücken, Hals, Kopfhaut und Dekollete auf. Aber damit komme ich besser klar als mit der POD. Sie ist nun also noch nicht wirklich ausgebrochen, aber ich habe im Gefühl, dass sie wieder ausbrechen wird. In 2 Wochen fahre ich nach Neusseeland. Ich weiß nicht wie ich das ohne Sonnencreme unter der Nase meistern soll. Ich werde nochmal versuchen einen Termin beim Hautarzt zu bekommen, aber ob die mir weiterhelfen können, bezweifel ich mittlerweile. Habt Ihr noch irgendwelche Ratschläge wie ich den Ausbruch der POD verhindern kann? Vlt. ist es ja auch gar keine POD sondern irgend etwas ganz anderes. Wie gesagt unter meiner Nase ist es nur etwas röter, sie läuft auch oft (Wechsel kalt/warm) und irgendwann schuppt die Haut dann und die Knötchen bilden sich. Auffallend ist, dass es unter der Nase kribbelt, juckt und brennt. Die Hautärzte belächeln es meist nur und können mir keine wirkliche Antwort darauf geben. Weil es ja nicht wirklich „schlimm“ ist. Ich freue mich auf Eure Kommentar. LG Kirschi

  33. Norma sagt:

    Hallo !
    Ich bin 43 Jahre alt und „leide“ seit circa 7 Jahren an POD… echte Zusammenhänge (Kosmetika, Hormone,Stress,Ernährung etc.) waren bezüglich der Ausbrüche nicht wirklich zu erkennen…immer nur Vermutungen und letztendlich auch echte Paranoia ( ich hatte meiner Zahncreme die Schuld gegeben und das war nicht die verrückteste Vermutung bei meiner Ursachenforschung)…auch mit diversen Medikationen – von Skid (Antibiotikum) bis Aknenormin (Horrorpräperat)… haben Dermatologen bei mir immer nur die Symptome für gewisse Zeiträume bekämpft. Als Ursache musste immer die Überpflege her halten.
    Ich muss euch jetzt mal etwas fragen. Habt ihr – nicht unbedingt während eurer „Schübe“ – Probleme mit der Blase (Entzündungen), oder Infektionen andere Art gehabt…worauf ich hinaus will, habt ihr mehrfach Antibiotikum (neben der Dosis die ihr evtl..wegen der POD nehmen musstet) eingenommen/einnehmen müssen?
    Ich glaube, nein ich bin fast überzeugt, dass die Ursache (wenigsten zu einem Großteil) für die immer wiederkehrende POD darin liegen könnte.
    Meine Darmflora war/ist durch sehr viele Antibiotikagaben (häufiger Blasenentzündungen, Pilzinfetionen usw.) komplett aus dem Ruder geraten. Ich habe meinen Stuhl daraufhin testen lassen. Nach einer professionellen Darmkur (1 Woche Darmreinigung und 3 Wochen Darmsanierung/Aufbau) verbessert sich mein Hautbild jetzt zusehends und ich kann sogar wieder alle Kosmetikprodukte benutzen (obwohl das Überwindung gekostet hat, die Angst ist halt noch da) und nichts kribbelt, wird rot, pustelig oder nässt. Ich weiß, man soll den Tag nicht vor dem Abend loben aber ich bin zum ersten Mal seit sieben Jahren optimistisch, nicht das Symptom zu bekämpfen sondern (hoffnungsvoll) die Hauptursache gefunden zu haben und diese wieder ins Lot zu bringen. Eine gesunde Darmflora steht nachweislich im Zusammenhang mit (u.a.) einer gesunden Haut. Es hat für mich nie Sinn ergeben, von einer „Überpflege“ zu sprechen obwohl man sich kaum schminkt oder übermäßig cremt. Es ergibt auch keinen Sinn, dass man wochen- und monatelang ein Produkt benutzen kann und plötzlich negativ darauf reagiert. Das Gleiche gilt für Nahrungsmittel (wobei eine ausgewogene und gesunde Ernährung sicherlich unterstützend ist bei der Heilung oder grundsätzlich für eine gesunde Haut). Ich hatte allerdings bis Mitte 30 auch nie mit Hautproblemen zu kämpfen (außer der üblichen Pubertätspickel). Ich nehme als einzige Zugabe zur Zeit noch Zink (50 mg 2x täglich für zwei Wochen, danach 50mg 1xtäglich) zu mir.
    Sollte ich mich mit meiner These irren, melde ich mich wieder aber bis dahin drückt mir bitte die Daumen, dass ich auf dem richtigen Weg bin und vielleicht sogar einer von euch helfen konnte.
    LG

  34. Lisa sagt:

    Hallo ihr Lieben,
    Ich hab die Mundrose auch schon seit Jahren immer im Herbst und Frühjahr. Bisher haben wir das immer mit Minocyclin Skid Antibiotika behandelt. Aber jetzt wirkt es natürlich nicht mehr. Jetzt bin ich nach einem Monat zum Hautarzt gerannt und habe eine völlig furchtbare Salbe (Azelainsäure) bekommen, die mich psychisch so fertig gemacht hat, dass sie gleich in den Müll gewandert ist.

    So Leute meine Heilung innerhalb von 4 Wochen:
    Geht zu einem Vitalcoach, der euch die richtige Pflege gibt für das Gesicht (das ist eigentlich nur so ein Hydroöl, was dem Wasser die Härte fürs Gesicht nimmt) und die richtigen Präparate, um euren Körper wieder in Einklang zu bringen.
    Meine Kosmetikerin/Vitalcoach ist in Bad Düben und vertritt Produkte von Channoine und Nobusan. Alle zwei Wochen muss ich jetzt hin, um alles kontrollieren zu lassen. Mein Problem ist der Darm/die Verdauung, die durch das Antibiotika mega gelitten hat. Jetzt muss ich bestimmten Tee und Saft trinken, bekomme ein etwas baldrianähnliches für meine angeknackste Psyche (ihr wisst ja, wie schlimm das ist mit der Öffentlichkeit) und muss auf Zucker, Gluten und Laktose verzichten,bis das alles überstanden ist. Und bisher bin ich überglücklich, dass es nach zwei Wochen soooo viel besser geworden ist. Nicht nur mein Hautbild natürlich, aber das ist ja erstmal die Hauptsache für mich. Also, ich kann euch nur empfehlen dort hinzugehen, wenn es wieder Auftritt. Der Körper muss diese Selbstheilungskräfte eigentlich besitzen…aber wahrscheinlich ist er mit anderem beschäftigt.
    Ich hoffe ich kann euch auf lange Sicht weiterhelfen. :) also ich zumindest, hab zum ersten Mal Hoffnung, dass es wirklich endgültig weggeht. Und das ohne Antibiotika :)

    Grüße!

  35. Chrischi sagt:

    Hallöchen !
    Vielen Dank für deinen aufschlussreichen Post! Bei mir würde POD auch gerade diagnostiziert und ich wollte mich mal schlau machen. Gott sei dank bin ich von den Entzündungen und Bläschen bisher verschont geblieben. Ich habe nur extrem trockene, juckende und gerötete Haut.
    Vielleicht kannst du mir aus deiner Erfahrung heraus einen Tipp geben? Ich versuche mich gerade an der Nulldiät, aber meine Lippen sind so extrem trocken. Kann ich die Lippen trotz POD einschmieren?

    Liebe Grüße,
    Chrischi

  36. Melissa sagt:

    Hey,
    Wie lange hast du denn die Antibiotika Creme benutzt?
    Ich benutze sie jetzt 3 Wochen und habe eher das Gefühl, dass es sich ausbreitet statt bessert.. vielleicht hab ich aber auch einfach nicht genug Geduld.
    Ab wann sollte sich denn eine Besserung einstellen?

    Danke und LG M

  37. annatina tam sagt:

    Hallo leidensgenossinen
    Mir hat in akuten phasen -neben der null-diät- schwefelwasser (gibt es als badezusatz, verdünnt auftragen) geholfen, trocknete die pod aus!
    Gruss und gute besserung
    Annatina

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