Die letzten Wochen waren wirklich aufregend. Schön und auch ein bisschen anstrengend. Ich bin erst vor Kurzem umgezogen und Sarah sollte in meiner Wohnung für ein bisschen Chic sorgen. Ich hatte die ein oder andere Ecke bereits gestylt, doch war ich mit dem Gesamtergebnis nicht zufrieden. Was gibt es da Besseres, als einen weiteren kreativen Kopf das Deko-Zepter in die Hand nehmen zu lassen? Wir überlegten, ob Tapete das Richtige sei oder doch nur partiell Farbe? Während ich gerade erst umgezogen war, freute sich Sarah auf ihren bevorstehenden Umzug in eine Platte im Leipziger Süden. Sie hatte sich gedanklich bereits vieles ausgemalt und sogar Skizzen angefertigt, wie sie mit grob strukturierten Sperrholzplatten in ihrer Küche eine Rückverkleidung bauen wollte. Ich kenne niemanden, der bereits Wochen vor seinem Umzug so viele Details zu Papier bringt. Da ich mich in der Zwischenzeit dazu entschieden hatte, erneut umzuziehen – fragt nicht, es ist eine längere Geschichte – rückten Sarahs vier Wände den Fokus unserer Aufmerksamkeit. Eines Tages erreichte mich eine WhatsApp-Nachricht, dass sie im Baumarkt eine wahnsinnig tolle Inspiration für ein Interieur von Alpina entdeckt habe. Ihr süßes Kichern liegt mir jetzt noch in den Ohren. Wie begeistert sie sei und dass sie große Lust habe, etwas Ähnliches für ihre Wohnung zu gestalten. Gesagt, getan.

Wir sind Teil der Inspirationskampagne für Alpina Feine Farben. Es ist eines der größten Projekte, das wir für das Blogzine bisher realisiert haben. Es hat uns irrsinnig viel Spaß gemacht und wir wurden von zahlreichen tollen Menschen dabei unterstützt. Für uns ist es wichtig, euch zu zeigen, dass man auch aus wenig mit den richtigen Tricks und Kniffen viel erschaffen kann. Sarah liebt DIY’s und liebt tolle Interieurs. Wie viele von euch, liest sie entsprechende Magazine und weiß stets über neue Trends Bescheid. Magazine sind jedoch sehr glatt und nur wenige von uns leben in schön sanierten Altbauten mit dunklem Dielenboden, hohen Wänden und Stuck. Kaum einer schlägt sein Lager in einer Loft-Wohnung auf, die günstige Stühle aus schwedischen Möbelhäusern wie Designklassiker aussehen lässt. Wir leben alle ins ganz normalen Wohnungen. Wie schafft man es, die auf Hochglanz getrimmten Buden in die eigenen vier Wände zu integrieren? Man könnte für teuer Geld shoppen gehen – das legen uns viele Zeitschriften nahe. Oder wir denken darüber nach, wie uns einfache und bewährte Mittel zu einer schönen und ansprechenden Raumatmosphäre verhelfen können. Kaum etwas ist so ausdrucksstark wie ein farbig gestrichener Raum. Erst die richtige Farbe verleiht einem Flur oder Wohnzimmer Wohlfühlcharakter, Charme und Persönlichkeit.

Den Flur in Sarahs Wohnung stellen wir euch im Rahmen des Scandi Interior Stylings vor. Eine alte Platte in der Südvorstadt, niedrige Decken und Laminatboden. Kann man unter diesen Voraussetzungen überhaupt einen tollen Look kreieren? Überzeugt euch selbst!

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Flure oder Entrées – häufig vernachlässigen wir sie. Warum eigentlich? Immerhin erfüllen sie eine wichtige Aufgabe. Wir kommen nach Hause und dieser kleine Raum heißt uns als erstes Willkommen. Wir verlassen durch ihn unsere Wohnung und müssen alles griffbereit haben, um für den Tag gewappnet zu sein. Mantel, Boots, Schlüssel und Smartphone.

Der Farbton Nuance No. 19 „Melodie der Anmut“ verleiht Sarahs Flur Wärme und Wohnlichkeit. In Kombination mit Vintage- Accessoires wie einer alten braunen Kommode, einem abgenutzten Lederkoffer, einem Lederstuhl im Scandi-Style und einem DIY Chalkboard wird das zarte Rosé gebrochen und erhält einen modernen, cleanen Touch. Die Wände bleiben nicht nackt, sondern werden mit einem Circulaire-Wandspiegel mit schwarzem, puristischem Lederriemen, einem Poster mit Alpindruck, einem Wimpel mit dem Aufdruck „You are perfect“ und avantgardistischen Garderobenhaltern akzentuiert. Eine wilde Mischung aus Vintage- und Industrial-Elementen, die den Raum belebt und ihn trotzdem vertraut wirken lässt. Ein altes Einweckglas mit Münzen, eine Blechdose und eine DIY- Lampe mit Glasglocke sind liebevolle Details und komplettieren den Look. Irre gemütlich, feminin und dennoch ein Potpourri aus aktuellen Wohntrends. Sarah gefällt besonders, dass sich der zarte Farbton und die roughe Vintage-Optik so wunderbar miteinander verbinden. Weiße Möbel und Rosen – kitschiges Jugendzimmer muss als Twen wirklich nicht mehr sein. Dunkle Möbel und Elemente in Rost oder rötlichem Braun sorgen für Industrial Feeling, schwarze Akzente und klare Linien kontrastieren sich mit der cremigen Nuance „Melodie der Anmut“. Ein kleines Kunstwerk auf 4,5 Quadratmetern, das inspirieren soll und zum Nachmachen einlädt.


* Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Alpina entstanden.

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Diskussion

6 Kommentare zu “Scandi Interior Styling mit Alpina (Teil 1)”
  1. Franzi sagt:

    Der Flur sieht toll aus! Wunderschöne Kombination von Farben und Deko-Elementen! Da würde ich mich auch direkt wohlfühlen!

    VG, Franzi

  2. Hallo Mia,
    diese Farbe wirkt mit den Vintage Möbeln und Accessoires wunderschön. Habe ich schon auf der Alpina Seite schon bewundert bewundert! Habt ihr wirklich toll gelöst und außerdem freue ich mich sehr eure Seite entdeckt zu haben.
    Ganz liebe Grüße
    Monika

  3. die Chrissy sagt:

    Mir gefallen die Farben, die kleinen Akzente und das es in Summe so ruhig wirkt.

  4. Kristin sagt:

    Toller Blog..Hat wirklich Spass gemacht hoffe ich lese bald mal wieder was von Dir..Das dunkle nicht kitschige, finde ich persönlich am schönsten. .?

  5. […] ihr sicherlich schon im Teil 1 von Mia gelesen habt, entdeckte ich die feinen Alpina Farben das erste Mal im Baumarkt. Als visuelle […]

  6. Lena sagt:

    Das sieht toll aus! Eine wirklich schöne Farbe, die es so richtig gemütlich und anheimelnd macht. Und auch die Kommode und die Deko finde ich super. Leider gibt es in meinem Flur wirklich null Stellfläche (auch keine zum Aufhängen von irgendwas) und ich rätsle immer noch, wie man ihn trotzdem einigermaßen nett gestalten kann…

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