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Es ist Frühling. Endlich kann man sich getrost von gefütterten Winterboots, dicken Jacken und (!) dem Zwiebellook beim Sport verabschieden.  Es ist regelrecht befreiend, ohne mehrere Schichten an Kleidung im Freien seine Runden zu drehen. Jeder, der regelmäßig läuft oder anderen Outdoor-Sport in den Wintermonaten betreibt, kennt das Problem. Die Waschgänge häufen sich, da entsprechendes Equipment mit Thermounterwäsche, Running Tights, Funktionstop, Windbreaker oder Vapourjacket zum durchschnittlichen „Klamottenverbrauch“ hinzukommt. Das Spiel mit den Lagen ist nicht immer einfach. Manchmal ist die gefütterte Softshell-Jacke doch zuviel, an anderen Tagen wiederum friert man. Fünf Grad mehr oder weniger können einen großen Unterschied bedeuten. Im Frühling hat man dieses Problem in der Regel nicht mehr – zumindest mir kommen die Temperaturen zwischen 12 und 20 Grad sehr entgegen.

Ich finde es wichtig, dass beim Sport nichts kneift. Ob im Fitnessstudio, beim Yoga oder dem Lauftraining: Man muss sich in seiner Kleidung wohlfühlen. Kratzige Unterwäsche, unbequemes Schuhwerk oder ein widerspenstiges  Outfit können im Alltag bereits nerven, beim Sport sind sie jedoch einfach nur kontraproduktiv. Wie kann man sich auf sein Training konzentrieren, wenn einem der Hosenbund alle 3 Schritte um 2 cm absackt? Ein enges Oberteil, das ständig gen Taille wandert und die Nieren freilegt? Blasen an den Füßen, wund geriebene Haut? Auf diese Dinge verzichtet man nur allzu gerne. Ich zeige euch daher einige meiner sportlichen + bequemen Lieblingsstücke, die mich jetzt im Frühling regelmäßig begleiten.

Kleiderbügel

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SportswearNikeReebok

Ich trage am liebsten Tops aus Funktionsmaterial und selten Baumwolle. Weshalb? Intelligente Textilien leiten die Feuchtigkeit von der Haut ab, sind wärmeregulierend, luftdurchlässig und strapazierfähig. Eng anliegende Baumwollshirt saugen sich mit Schweiß voll, liegen nass auf der Haut. Die Luftzirkulation ist gestört, das Material trocknet sehr langsam und befördert ein eventuelles Auskühlen. Ich trage T-Shirts aus Baumwolle z.B. im Hochsommer oder mit weitem Schnitt über synthetischen Tops oder Funktionsbekleidung. Schöne Sportswear macht in meinen Augen das Brand Reebok, besonders die Tanks und Funktionsbras gefallen mir sehr. Sie überzeugen mit einer guten Passform, maximaler Bewegungsfreiheit und einem figurfreundlichen Schnitt. Auch H&M macht Sportbekleidung, die qualitativ vertretbar ist. Die Oberteile sitzen sehr gut. Ob Yoga oder Fitness, die Auswahl ist groß. Die Sporthosen kann ich leider nicht tragen, da sie für meinen Geschmack zu kurz geschnitten sind. Wer eine Länge von 30-32 Inch trägt, wird dort fündig werden. Langbeinige bzw. große Menschen sind bei H&M (von 3/4 Tights und Shorts abgesehen) leider an der falschen Adresse.

Zum Laufen oder im Fitnessstudio trage ich am Liebsten eng sitzende Tights. Sie stützen das Bindegewebe optimal und verrutschen nicht. Die besten Erfahrungen habe ich hierbei mit Moving Comfort und Nike gemacht. Die Urban Gym Tight von Moving Comfort sitzt perfekt, definiert die Muskulatur optisch zusätzlich und retuschiert Cellulite. Alle Sporttights von Nike hatten für mich bisher einen optimalen Sitz. Tendenziell sollte man zu den strafferen Modellen oder der kleineren Konfektion greifen, denn dann passen sie auch noch nach mehrfachem Waschen perfekt. Während Adidas bei mir versagt (Bund wandert nach unten), kann ich von Nike nur schwärmen. Neben den Vapor Running Jacket’s der Marke, mag ich vor allem die Free Runs. Ein neues Modell der Nike Free Run Laufschuhe habe ich bei Defshop erspäht und war sofort hin und weg. Das Modell ist nichts für ganz schmale Füße, dennoch für beide Geschlechter geeignet. Mein klassischer Sportswear-Frühlingslook besteht folglich aus Tight, ärmelfreiem Top und einem Vapour Running Jacket. Zusätzlich trage ich ein paar Free Runs der Marke Nike. Im Fitnessstudio oder beim Yoga variiert das Outfit natürlich. Da greife ich gerne zu Yoga- und Baumwolltanks.

Bei DefShop gibt es meine liebsten Tanktops, egal ob grau, schwarz oder bunt. Die stark ausgeschnittenen Oberteile von Urban Classics eignen sich für die Yogastunde, im Sommer für den Alltag, mit Bikini für den Strand und mit Sporttop auch für’s Fitnessstudio. Sie machen eine gute Figur und bringen einen schönen Rücken und definierte Arme toll zur Geltung. Ebenfalls angenehm sind Oberteile mit Netzstoff. Dieser wird sehr häufig verarbeitet und das nicht nur bei großen Marken wie Nike. Viele meiner Tops von Voodoo Girl sind ebenfalls mit oder aus Netzstoff. Ich mag das luftige Tragegefühl total gerne.

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Natürlich gibt es noch soviel mehr an Sportswear, in der man sich wohlfühlen kann. Weitere Lieblingsteile stammen z.B. von Spiritual Gangster, weil sie unendlich bequem sind und einen tollen Schnitt haben. Sie verschönern jede Yoga-Session und überzeugen zusätzlich mit einem besonderen Style. Die Yogabekleidung von OGNX finde ich ebenfalls fantastisch. Ich liebe die Sweatpants von Dangerous DNGRS. Sie sind Loose oder Baggy Fit und haben ein weiches Innenfutter.  Von diesem Laufschuh träume ich seit Wochen, doch er ist mir einfach zu teuer. Auch im Eco-Bereich gibt es seit Neuestem Funktionsbekleidung aus einem Baumwolle-Seide-Gemisch. Mich hätte der Unterschied zwischen synthetischen und natürlichen Fasern in Hinblick auf ihre Funktionalität sehr interessiert, doch leider sind entsprechende Modelle ebenfalls sehr hochpreisig.

Was sind eure liebsten Teile bzw. worin fühlt ihr euch beim Sport in den kommenden Frühlingsmonaten besonders wohl? Outdoor oder Indoor – wo trainiert ihr?

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Diskussion

5 Kommentare zu “Sportswear Favorites”
  1. beautybaerchi sagt:

    Oh ich finde solche Sportberichte immer sehr spannend. Ich trainiere sowohl drinnen (Blogilates bei Youtube) als auch draußen (ich habe nach langer Zeit des Nordic Walkings letzte Woche mit Joggen angefangen). Ich muss aber zugeben das ich bei Klamotten bisher eher pragmatisch war und die Sachen von Lidl und Aldi gekauft habe. Bisher haben die Sachen auch gut gemacht und ich fühle mich nicht schlecht oder unbeweglich darin. Nur fur vernünftige Schuhe habe ich mehr Geld ausgegeben. Sowohl meine Outdoor als auch meine Indoor Schuhe sind von Nike. Doer werde ich mich demnächst auch mal nach Kleidung umsehen, denn meine ich komme ursprünglich aus der Nähe eines großen Outlet-Ortes und will den nächsten Heimatbesuch auf jeden Fall nutzen ;-)

  2. zoey sagt:

    Superschöne Bilder! Ich trage beim Sport (spiele Badminton) am liebsten Shorts, da sie mich nicht in der Bewegung einschränken. So lange oder weitere Hosen eher nicht, das ist mir auch schnell zu warm. Bin eher für Indoor-Sport. Jogging finde ich nicht so spannend und beim Radfahren kann man ja mit normalen Klamotten touren. :-D

  3. Dima sagt:

    Tolle Fotos!!!

  4. Caroline sagt:

    Meine Figur läßt keine enge Kleidung zu, daher bevorzuge ich eher etwas luftiges, sowas wie ein schlichtes Shirt und eine Sporthose von Converse (mal ne lange, mal ne kurze, je nach Wetter) und lege Wert auf wirklich gute Laufschuhe. Ich habe mir da von Rebook einen Sublite besorgt in neongelb und pink <3 Der ist sehr flexibel, atmungsaktiv und leicht und sieht dazu noch cool aus.
    Ich trainiere nur im Studio, und das 4-5 mal wöchentlich. Zur Zeit bin ich sehr auf Ausdauer fixiert und weiter Kilos zu verlieren, ich habe in der Vergangenheit bereits 31 Kilo verloren, natürlich nicht nur durch Sport ;-), aber ohne Sport wirds nix.
    Sicherlich werde ich in Zukunft auch mal auf etwas engere Kleidung zurückgreifen, ich finde ja diese PUMA Powercell Laufhosen klasse!

    LG Caroline

  5. Anni sagt:

    Tolle Bilder und tolle Farben der sportswear. Es ist an mir völlig vorbei gegangen das H&M auch Sportbekleidung hat, das muss ich mir mal ansehen. Ich habe gerne Sachen von adidas beim sport an. Mir passen die gut, ich mag die Farben und die Funktionalität ist auch sehr gut.
    Schuhe trage ich allerdings am liebsten von brooks, weil gut geeignet für breitere Füße oder diverse Modelle von Nike.

    LG, anni

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