Diskussion

Bisher 21 Kommentare zu “Storytime Trennung und Selbstfindung”

  1. Caro sagt:

    Liebe Mia,
    ich finde es grandios, dass du so offen, ehrlich und echt über dein letztes Jahr schreibst!
    Ich hoffe, du findest in diesem Jahr wieder zu dir und wünsche dir alles Gute und ein glückliches Jahr 2017!
    Liebe Grüße!

  2. Beauty Mango sagt:

    Ich habe deinen Beitrag mit großem Interesse gelesen und finde es toll, dass du so viel privates mit deinen Lesern teilst! Ich hoffe du findest dieses Jahr wieder zu dir und bist glücklich. Ich wünsche dir ein frohes neues Jahr!

    • Mia sagt:

      Ich danke dir ganz herzlich! Dir auch ein frohes Neues! Ich bin mir ziemlich sicher, dass alles gut wird. Ich fühle mich wieder, wie ich mich eigentlich immer gefühlt habe. Weniger unbeschwert, aber auch daran gewachsen. :)

      Liebst,
      Mia

  3. Deine Geschichte ähnelt meiner Up & Down Beziehung von 2014/2015. Ich kann deshalb verstehen, wie schwierig das alles für dich ist. Man erkennt sich selbst nicht wieder, ist emotional komplett schräg drauf…
    Ich wünsche dir für 2017 alles Gute und vor allem den Mut, allein zu sein und dir einzugestehen, was und wer dir gut tut – und wer nicht.

    • Mia sagt:

      Ich danke dir für deinen Kommentar. Ich kann deine Skepsis erst einmal verstehen. Jemand durchaus kompliziertes, an dem man sich immer wieder reibt, kann nichts Gutes bedeuten. Und er tut mir ab und an tatsächlich nicht gut. Um das zu erkennen, braucht es keinen Mut. Ich bin mir bewusst, dass es mit ihm immer eher turbulent bleiben würde. Ich mit meinem unendlichen Redebedürfnis und er mit seiner introvertierten Art. Sein Job, mein Job, die Prioritäten im Leben. Allerdings ecken wir vermehrt auf Distanz an, was mit sechs bis neun Stunden Zeitverschiebung nicht ohne ist.

      Sind wir beieinander ohne den Druck, dass übermorgen der Flieger geht, gibt es das eher nicht. Trotzdem kann ich nicht leugnen, dass er verrückt ist und ich sehr tough und dominant agiere. Das knallt. Ich habe noch nie mit jemanden in so kurzer Zeit so viel Intimität erlebt. Und das hat seinen Reiz. Wer weiß, wohin das führt. Kann alles oder nichts sein und werden…

      Liebst,

      Mia

  4. Daniela sagt:

    Liebe Mia,

    vielen Dank, dass du deine sehr persönlichen Gedanken und Erfahrungen mit uns teilst. Ich persönlich lese solche selbstreflektierenden Beiträge von dir sehr gerne und so hat mir auch dieser, bei einer Tasse Tee, den Vormittag „versüßt“.
    Für das neue Jahr wünsche ich dir alles Gute.

    Liebe Grüße
    Daniela

    • Mia sagt:

      Ich danke dir und wünsche dir für das neue Jahr ebenfalls alles Gute! Ich habe mich sehr über deinen Kommentar gefreut! :D

  5. Michelle sagt:

    Ich fand es sehr schön, so einen Artikel hier zu lesen. Kopf hoch, du bist schon viel weiter als davor.

    • Mia sagt:

      Danke! Das ist sehr lieb. Mir geht es ja auch schon viel besser, sonst hätte ich das alles gar nicht prozessieren können, haha! <3

      Liebst,
      Mia

  6. Sarah sagt:

    Hallo Mia,
    danke für deine offenen Worte auf so öffentlichem Raum! :-)
    Einige (Ab-)Sätze haben mich sehr angesprochen und ich habe innerlich genickt. Habe lange überlegt was ich dir noch schreiben kann/soll aber ich bin selbst eher die Ruhige und suche oft nach den richtigen Worten (die oftmals in Wortstürmen im meinem Kopf rumgeistern..)in einer Konversation. Dein Beitrag hat mich wieder erinnert wie wichtig doch Selbstliebe, Achtsamkeit ist. Danke!
    Wenn ich etwas zu „where to begin“ fragen darf: meinst du du hattest diese Fluchtgedanken in erster Linie weil du ihn nicht mehr liebtest oder weil er dich eher eingeengt hat?
    Für deine neue Relationsship und 2017 wünsche ich dir alles Liebe und Zufriedenheit und Glück!
    LG

    • Mia sagt:

      Liebe Sarah,

      das trifft es absolut. Selbstliebe ist wirklich der Grundstein für alles. Wenn man sich selbst nicht leiden kann, versinkt alles um einen herum im Chaos. Das habe ich immer wieder zu spüren bekommen, und nicht zuletzt auch mit verursacht. Ich hatte Fluchtgedanken in dieser langen Beziehung, weil ich irgendwie dachte „war es das jetzt?“. Du verstehst dich im Alltag wunderbar, aber es erreicht dich nicht wie früher. Ich habe definitiv nach wie vor geliebt, aber es hat nicht ausgereicht. Er hat mich bewusst auch nie eingeengt, sondern vielleicht viel zu sehr beschützt und ich mich dadurch manchmal einfach auch zu sehr passiv verhalten. Ich denke, Menschen entwickeln sich weiter und manchmal merkt man, dass die Vorstellungen einfach in unterschiedliche Richtungen gehen.

      Liebst,
      Mia

  7. Sarah sagt:

    Hallo Mia,
    für mich in meinem Kopf will gerade „Bei dem Gedanken an ein stärkeres Commitment fühlte ich, wie sich Panik breit macht“ und „war es das jetzt?“ irgendwie nicht zusammen passen..mmmh… Hast du quasi nach etwas „spannderem“/abwechslungsreicherem, mehr (bildlich gesprochen) Ausflügen zu verschiedenen Häfen gesucht? Glaube da muss ich selber noch 2-3mal drüber lesen bzw. denken :-)
    Ja wenn man seinen Anker in sich selbst nicht hat dann wirbeln die Wellen einen mehr als nötig durcheinander…
    LG

    • Für mich ist das überhaupt nicht widersprüchlich…mal ganz abgesehen von der gesellschaftlichen Erwartung, der man gegenüber steht, wenn man länger in einer Beziehung ist, ist doch der eigene Anspruch, dass sich Dinge weiterentwickeln…meist eben aufgrund eines Ziels. Wenn das Ziel dann eben Heiraten und Kinder kriegen ist…was kann dann noch danach kommen? Ich finde das Versprechen „für immer“ auch wahnsinnig beängstigend. Normalerweise halte ich meine Versprechen, aber ich weiß eben nicht, ob ich das in diesem Fall kann – ganz realistisch betrachtet. Auch wenn es alles ganz wunderbar ist; nach so langer Zeit kennt man sich gut, man hat einen Grove miteinander gefunden…aber dann ist da manchmal diese kleine Stimme, die sich fragt, ob es da nicht noch etwas Anderes gäbe…mehr Drama, mehr Leidenschaft, mehr Aufregung, eben weniger von der Gleichförmigkeit, die so bequem ist. So gerät diese Gleichförmigkeit dann in die Schieflage, weil der eine zweifelt und der andere eben nicht. Und die ohnehin zweifelnde Seite, belastet sich dann noch mit Schuldgefühlen, weil sie eben genau dies tut.

      Ich musste ein wenig schmunzeln; auf mich wirkt Euer Blog auch sehr professionell. Ich lese schon eine Weile mit, so dass ich das manchmal etwas schade finde. Solche Posts sind eine schöne (wenn auch nicht gerade für Dich, weil Du das erleben musstest) Art „back to the roots“.

  8. die chrissy sagt:

    Eine heftige Achterbahn hast du da hinter dir! Ich konnte ein Stück mitfühlen, denn ich hatte vor ganz langer Zeit mal eine ähnliche Situation. Mich freut, dass du wieder auf deinen Füßen gelandet bist und dich selbst so gut reflektiert hast mittlerweile. Mit einem großen Schuss Ironie herrlich lesenswert verpackt. Fühl dich gedrückt und alles Liebe für dich :-*

  9. AD sagt:

    Spooky – jetzt musste ich erstmal durchatmen. Hast Du da mein Jahr 2016 beschrieben?
    Inhaltlich zwar nicht – aber diese Gefühle, diese innere Zerissenheit… Alter falter.
    Das muss ich mir nochmal in aller Ruhe zu Gemüte führen.
    Danke jedenfalls für den Einblick in dein Seelenleben.
    !

    • Mia sagt:

      Ich habe es gerade im anderen Beitrag schon gelesen. Trennung nach 10 Jahren und Probleme mit dem neuen Kerl, der einem ganz plötzlich das Herz geklaut hat. Haha, we share some problems. Wobei sich meine wirklich auflösen, seit ich diesen Kram erkannt, akzeptiert und verinnerlicht habe. Mann reagiert plötzlich ganz anders, ruft jeden Tag an. Ich glaube, wenn man durch unruhige Gewässer schippert, kann man nicht erwarten, dass andere für einen Kurs halten. Innere Zerrissenheit – so habe ich das nie gesehen. Doch das trifft es ziemlich gut!

      Ich danke dir für deine Kommentare! <3

  10. Clara sagt:

    Hey,
    Ich habe eben diesen Blog entdeckt, und sofort diesen Post gelesen, die Überschrift hat mich irgendwie magisch angezogen…
    Ich muss zugeben, du hast mich mit diesem Beitrag ziemlich berührt. Er ist nicht nur grundlegend ehrlich, sondern auch stilistisch sehr schön geschrieben, und irgendwie schaffst du es, mich zum selber schreiben zu motivieren.
    Ich habe mich selbst nie in dieser Situation befunden, hoffentlich wird das auch so bleiben, aber man konnte den gesamten Beitrag mit dir mitfiebern, und hat die ganze Zeit gehofft, dass es dir jetzt besser geht.
    Es ist toll, dass du jetzt deinen Weg gefunden, und mit dir glücklich geworden bist:)
    Liebe Grüße

  11. Lakritz sagt:

    DANKESCHÖN!
    So ehrlich, berührend, treffend, an manchen Stellen lyrisch-leuchtend (direkt mal in meinem Kopf gespeichert als Satzfetzen) ;) und wirklich fesselnd geschrieben. Ich habe es in einem Schluck gelesen :).
    Vieles erinnert mich auch meine „(Liebes-)Geschichte“, einiges ist ganz furchtbar interessant anders, zum Staunen.
    Ich bewundere deine analytische Emotionalität und deine Balance zwischen der Zeit zum Fühlen/Leiden/Freuen und der, etwas zu schaffen und zu machen. Und beides ist ja das Leben. Ich arbeite auch dran ;).
    Ich wünsche dir ein authentisches, genussreiches, ACHTSAMES 2017.
    Viele Grüße :)
    Lakritz

  12. Lakritz sagt:

    PS: ….und immer wieder auch dieses: „Er muss mich doch glücklich machen/Die Beziehung muss mich doch glücklich machen“- Gedanke, den so viele Frauen (???) leben. Ich auch noch zu oft. Und merke dann, wenn ich mir meine Sehnsüchte so gut als möglich selbst erfülle, dass auch er (der Kerl) dann oft wieder an meiner nun strahlenden ;) Seite war/ist.
    Schon seltsam, aber auch typisch für das Glück(-sgefühl). Immer nur dann da, wenn man es eigentlich nicht bräuchte.

  13. […] Vorsicht zu genießen. Es sei denn, ihr seid gerade sowieso vollkommen neben der Spur (siehe meine Storytime). Ich sage nicht, dass jemand anderes euch glücklich oder vollständig machen muss. Er oder Sie […]

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