yoga-lehrer-werden

Hallo liebe Yogis und Yoginis,

zuletzt hatte ich ja berichtet, dass ich mich ein wenig gewunden habe, was die Entscheidung zu meiner Yogalehrerausbildung angeht – wie, wo, was und warum. Das „ob“ habe ich ganz schnell für mich beantworten können: JA, wenn irgendwie möglich. Meine ursprüngliche Idee war es, die Ausbildung auf Bali zu machen. Mehr Yoga Vibes geht ja auch kaum! Aber als normale Arbeitnehmerin mit Nine-to-five Job ist die romantische Vorstellung von Tagen, erfüllt von  Yoga und Meditation am Strand, in der Abgeschiedenheit Indonesiens, vielleicht ein bisschen unerreichbarer als gedacht. Da gibt’s Urlaubstage und -sperren, Absprachen einzuhalten und Richtlinien zu beachten.

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Irgendwie bin ich fast froh, dass mir meine Entscheidung schlussendlich abgenommen wurde, denn 5 Wochen Urlaub am Stück gibt’s nicht so einfach in jedem Job. Daher habe ich das Training auf Bali ad acta gelegt – und mich für eine Ausbildung in Düsseldorf entschieden. Natürlich habe ich mich nicht beim erstbesten Studio angemeldet, das eine Ausbildung in „meine“ Richtung angeboten hat. Auch hier in Deutschland gilt es zu vergleichen, da inzwischen extrem viele Studios verschiedene Ausbildungen anbieten. Ich habe mir also angesehen:

  • Wie lange dauert die Ausbildung?
  • Sind die Anwesenheitstage arbeitnehmerfreundlich gestaltet?
  • Sind die intensiven Blöcke so geplant, dass Brückentage und lange Wochenenden eingeplant sind?
  • Wie viele Stunden der „200-Stunden“ sind tatsächliche Ausbildungsstunden und werden nicht etwa durch Praxis im Studio (die man oftmals zusätzlich zu zahlen hat!) ersetzt?
  • Welchen Hintergrund haben die Lehrer?
  • Ist die Ausbildung zertifiziert?
  • Was kostet die Ausbildung und was ist inkludiert?
  • Was sind die Inhalte – deckt sich das mit meinen Anforderungen?
  • Welche Yogastile werden umfasst?
  • Und: kann ich hinterher mit dieser Ausbildung auch wirklich sinnvoll Yoga unterrichten?

Mir ist es superwichtig mit meinen Lehrern auf einer Linie zu sein und sie einfach sympathisch zu finden. Immerhin suche ich mir hier für eine anspruchsvolle Ausbildung meine Lehrer selbst aus – da sollte man schon gut miteinander zurecht kommen. Auch wollte ich so viel Anwesenheitsstunden wie möglich und eine fundierte Ausbildung der Asanas und Anatomie, genau wie Sanskrit und Stundenaufbau. Ich habe also Infoveranstaltungen der Studios besucht, die für mich infrage kamen und mich ganz fix für das Studio entschieden, in das ich auch sonst zur Praxis gehe. Die mir wichtigsten Punkte sind erfüllt und den Rest muss ich mir wohl allein aneignen bzw. Seminare besuchen. Oder eben einfach einen 4-Tages-Kurs bei meinem nächsten Trip nach Bali besuchen!

Im Februar geht es los mit der Ausbildung und ich nehm euch so gut es geht mit. Hier natürlich und auf Instagram! Ich bin richtig motiviert und freue mich sooo sehr drauf! Es ist einfach ein verrücktes Gefühl, wenn die Idee, die ich vor zwei Jahren nach einer meiner ersten Yogastunden auf Bali hatte, Form annimmt bzw. nun endlich wahr wird. Bis dahin übe ich mal weiter die Basics, um mich dann im Februar nicht zu blamieren. :D

Liebe Grüße,
Daniela

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Diskussion

4 Kommentare zu “Yoga Teacher Training: Die Entscheidung ist gefallen!”
  1. Ilka :-) sagt:

    Liebe Daniela,
    eine gute Entscheidung!
    Meine Schwester hat das Projekt auch vor ein paar Jahren gestartet und sich zur Forrest Yoga Lehrerin ausbilden lassen, zT auch in England… Letztes Jahr im Oktober hat sie in Hamburg ihr Studio eröffnet!
    Ich drücke fest die Daumen für Dich und behalte Dich im Auge ;-)
    LG Ilka :-)

    • Daniela sagt:

      OMG wie mega!! Wie heißt ihr Studio denn? Wenn ich das nächste Mal in Hamburg bin, versuche ich eine Class bei ihr zu nehmen!! :)

  2. AD sagt:

    Toll, dass Du diese Entscheidung getroffen hast.
    Was deine Pflichten als Arbeitnehmerin angeht – da musste ich gleich an mich selbst denken.
    Mir wäre es nicht einmal möglich, 4-5 Wochen Urlaub zu nehmen.
    Wie schön es doch wäre, wenn man einfach mal zwischendurch Hobby, Praktikum, Fortbildung, Backpacking, etc. nachgehen könnte, ohne gleich kündigen und sein ganzes Leben damit umwerfen würde. Denn alles gleichzeitig unter einen Hut zu bekommen, habe ich versucht und bin gescheitert.
    (Praktikum neben Vollzeitjob) Burn-Out lässt grüßen und überall nur 80 % geben ist nicht mein Ding.

    Daher: Hut ab, alles Gute und vor allem: viel Freude bei der Verwirklichung deines Traums :)
    LG, AD

    • Daniela sagt:

      Oh, das klingt sehr hart bei dir – aber ich bin voll bei dir. Alles würde ich auch nicht schaffen und bin immer noch so froh über meine damalige Auszeit von 6 Monaten. Die Zeit kann einem niemand mehr nehmen! Ich neige auch dazu, mir einfach zu viel aufzuhalsen, bzw. habe ich dazu geneigt. Inzwischen habe ich es ganz gut im Griff – da hat mir Yoga gut bei geholfen, bei der Achtsamkeit mit mir selbst. Ich hoffe auch für dich kommt die Zeit, in der du dich voll zufrieden fühlst und tun kannst, was du magst und dir gut tut!

      Lieben Dank für deinen Kommentar!

      Liebe Grüße
      Daniela

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