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vegan, für Freunde und Gäste

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Mit dem kühlen, launischen Winterwetter – welches sogar bei mir dazu führt, mich in unserer warmen Wohnung einzugraben – möchte ich euch von meiner Lieblingsbeschäftigung im Winter erzählen. Nichts ist für mich zu dieser Jahreszeit entspannender, als mit Freunden und der Familie stundenlang über Gott und die Welt zu philosophieren. Und das am besten an einer riesigen Tafel mit gesunden Leckereien. Und da ich mich seit einiger Zeit in Sachen Sharing Platter richtig austobe, weiß ich inzwischen, wie man mühelos eine vegane und cateringwürdige Variante zaubern kann. Nun möchte ich meine besten Tipps und Tricks mit euch teilen.

Inspiriert war ich ungemein von den französischen Crudités Sharing Platters. Crudités sind traditionelle französische Vorspeisen, die aus geschnittenem oder rohem Gemüse bestehen. Dieses wird normalerweise in eine Vinaigrette oder eine andere Soßen gedippt. Heißt für mich: bunt, gesund, und ein Fest für die Sinne. Folgt den easy-peasy Schritten und verwandelt euch im Nu in einen Sharing Platter Experten.

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In sechs Schritten zur veganen Sharing Platter

1. Planung ist alles

Macht euch Gedanken welches Thema eure Sharing Platter verfolgen soll, denn dann wird das Zusammenstellen ein Klacks. Lasst eurer Kreativität freien Lauf! Wie wäre es zum Beispiel mit einer Regenbogen Sharing Platter? Spart hier nicht mit farbenfrohem Gemüse und Früchten. Bedient euch am kompletten Regenbogenfarbspektrum im Obst- und Gemüseregal. Oder entscheidet euch für eine Harvest Sharing Platter – gespickt mit allem was der Herbst an Ernteköstlichkeiten zu bieten hat, wie Kürbis, Kartoffeln oder Karotten. Vielleicht mögt ihr es auch exotisch-mediterran mit verschiedenen Hummus-Variationen, türkischem Brot und Feigen oder einer indisch angehauchten Variante mit Kokosnuss-Chutneys und Naan-Brot.

2. Starte mit der Basis

Grundsätzlich gilt: the bigger, the better! Sprich: je größer eure Platte, desto beeindruckender. Runde und längliche Formen funktionieren am besten, aber es hängt auch von eurer Tischform ab. Für einen langen Tisch eignet sich ein längliches Brett, damit sich jeder Gast mühelos bedienen kann. Ich liebe natürliche Holzbretter oder eine Marmorplatte (einfach zu reinigen). Solltet ihr kein ausreichend großes Brett haben, ist ein Backblech eine tolle Alternative. Auch ein Tablett, eine Kuchenplatte oder einen Pizzastein funktionieren wunderbar.

3. Die Auswahl der Snacks

Greift auf jeden Fall zu einer bunten Mischung aus Lebensmitteln, denn je mehr Farbtöne ihr hinzufügt, desto schöner sieht es aus! Meidet stark verarbeitete Produkte und greift auf jeden Fall zu Bio-Lebensmitteln – speziell wenn ihr alles roh vernascht! Versucht eine gute Balance zwischen leichtem Gemüse und Früchten zu halten, gepaart mit gesunden Sattmachern. Komplettiert mit einer Auswahl an Nüssen, Dips und Brotaufstrichen.

Lasst uns auf die Auswahl der Snacks noch ein wenig genauer eingehen. Hier gebe ich euch ein paar Tipps was sich am besten eignet:

Gemüse: Verwendet knackige bzw. feste Gemüsesorten wie Karotten, Sellerie, Radieschen, Radicchio, Spargel, Zuckerschoten, grüne Bohnen, Paprika, Tomaten, gedünstetem Brokkoli, Blumenkohlröschen, Maiskölbchen oder Oliven.

Früchte: Sucht euch Früchte aus, die lange frisch bleiben und nicht so schnell braun werden. Dazu zählen Trauben in allen Variationen, Erdbeeren, Feigen, Kirschen und Brombeeren. Trockenfrüchte wie Apfelringe, Datteln, Feigen, und Aprikosen sind hier auch eine tolle Alternative oder Ergänzung.

Dips und Aufstriche: Hummus, veganer Käse, Oliventapenade, Erdnusssauce, Guacamole, Miso-Frischkäse (1 Tasse Kokosjoghurt, schwarze Sesamkörner getoastet, 1 EL Miso Paste, Salz) eignen sich allesamt als Dip-Soßen.

Sattmacher: Greift hier zu Vollkornbrot, Knäckebrot, glutenfreiem Samenbrot, Pita-Brotchips, Chapatti, Naan-Brot, Brezeln, Popcorn, gebackenen oder gedämpfte Süßkartoffelscheiben oder mariniertem Tofu.

Nüsse & Samen: Diese sind perfekt, um die kleinen Ecken und Zwischenräume auf eurer Sharing Platter zu füllen und sehen dabei noch großartig aus. Bestückt eure Platte mit einer Auswahl an Mandeln, Cashewnüssen oder Kürbiskernen.

4. Zubereitung der Snacks

Seid kreativ beim Schneiden. Habt keine Angst Karotten in der Länge, anstatt in Scheiben, zu schneiden oder einen Melonenkugelausstecher zu verwenden. Zweckentfremdet Keksausstecher, um beispielsweise Gurkenscheiben in Formen zu bringen oder kreiert Spieße für kleines Gemüse.

5. Zusammensetzen der Sharing Platter

Grundsätzlich gilt: eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Ich liebe es farbenfroh und versuche dabei immer Leichtes und Sattmacher gut zu mischen. Fangt am besten immer mit den größten Crudités an und drapiert alles was kleiner ist darum herum. Solltet ihr Schalen mit Dips haben, dann ordnet auch diese gleich zu Beginn zu eurer Zufriedenheit an. Wenn erst einmal alles drapiert ist, lässt sich die Positionierung schwer ändern.

6. Plant über den Tellerrand hinaus

Vergesst nicht ein paar erfrischende Getränke mit eurer Sharing Platter zu servieren. Aromatisiertes Wasser ist klasse. Ebenso nicht zu süße Limonaden oder leichte Weine. Denkt auch an nachhaltige, recycelbare Serviettenoptionen oder gar Stoffservietten. Unter engen Freunden oder in der Familie bedient man sich sicher einfach mit den Fingern. Doch stellt kleine Teller und Gabeln zur Verfügung, für den Fall, dass eure Gäste sich nicht mit ihren Fingern bedienen möchten. Fügt auf jeden Fall kleine Buttermesser und Löffel zu euren Aufstrichen und Dips.

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Ich hoffe diese Tipps waren nützlich für euch! Lasst euch eure Sharing Platter schmecken!

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