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Hallo liebe Yogis!

Ich sitze gerade vor dem Laptop, habe noch einen Kaffee neben mir. Session 2 meiner Ausbildung zur Yogalehrerin fand an diesem Osterwochenende statt. Höchste Zeit also, euch rückblickend noch vom Start der Ausbildung bzw. Session 1 zu berichten.

Vor knapp einem Monat war es soweit. Und obwohl ich mich so sehr drauf gefreut und auch vorbereitet habe (ich hatte schon Bücher gekauft und gelesen, natürlich mehr Yogastunden im Studio belegt, Berichte online studiert…), war ich dann doch ein bisschen aufgeregt. Ich habe das oft. Wenn ich mich besonders auf etwas freue, kommt auch immer ein bisschen Angst dazu, dass es dann doch nicht ist, wie erhofft oder ich mich nicht darauf einlassen kann. Aber zum Glück war der Start mit Session 1 ganz wunderbar.

Mein Ausbildungssudio in Düsseldorf kenne ich bereits lang (von meiner Suche nach der „perfekten Ausbildung“, die auch neben dem Job möglich ist, hatte ich ja berichtet). Ich gehe dort regelmäßig zum Unterricht und es ist auch eins der ersten Studios in Düsseldorf, das ich besucht habe. Es ist ein gemütlicher, natürlicher, moderner Ort, der zwar  Yoga Vibes ausstrahlt, doch großstädtisch ist. Unser Ausbilder versprüht sehr viel Freude & Leidenschaft an und für Yoga, gehört aber neben allem Spaß zum Team „no bullshit“. Was wir lernen, hat Hand und Fuß; was Ganzheitlichkeit ganz und gar nicht ausschließt. Und das finde ich toll, da ich mich zunächst einmal für alle Aspekte interessiere.

Kick-Off für unser Teacher Training

Der erste Tag hat doch immer ein bisschen was von „Erster Schultag“. Man lernt seine Mityogis kennen, schaut, wo man steht und freut sich auf die neuen Dinge, die man lernen wird. Meine Schulzeit vermisse ich zwar nicht sonderlich, aber ich habe es so empfunden, im allerpositivsten Sinne. Ich bin happy, dass alle Mityogis, mit denen ich diese superspannende Zeit durchlaufen werde, durchweg nett, freundlich, offen und interessant sind. Darum freue ich mich auch ganz intensive Tage mit ihnen zu verbringen!

Vier Tage Yogaland

Auch wenn unsere Tage von 9:00 bis 18:00 Uhr gingen bzw. gehen, ist der Tagesablauf doch ganz ganz anders als meine Bürotage. Start mit gemeinsamer Meditation, eine Runde Diskussion bzw. Theorie, Vormittags-Praxis und Mittagspause. Im Anschluss geht es stets weiter: Anatomie, Asana Studium, Atemübungen, Geschichte. An Tag 3 haben wir mit einem anderen Trainee unsere erste Abfolge „unterrichtet“, an Tag 4 lief das Ganze schon flüssiger ab. Und ich gestehe: obwohl ich gefühlte 100 Mal den Sonnengruß (Surya Namaskar A) bereits geübt habe, kam ich  beim ersten Mal „unterrichten“ ohne meine Notizen ganz extrem ins Straucheln! Doch ich war auch schon etwas stolz, als es dann einen Tag später bereits ganz flüssig lief. Mit Atemansagen, Sanskrit Namen und der korrekten Posenabfolge! #yassss 

Ursprünglich wollte ich meine Ausbildung ja auf Bali machen. Fernab vom Alltag, komplett eintauchen ins Yoga, einen etwas anderen Lifestyle und mir so die Möglichkeit geben, möglichst viel mitzunehmen. Doch im Endeffekt fühlt es sich auch hier in Düsseldorf, neben meinem normalen Leben, ein bisschen an wie Urlaub – Yogaland eben. Es hilft natürlich, dass unser Unterricht auf Englisch ist. So fühlt es sich noch weniger nach Zuhause an und mehr wie eine kleine Reise. Und da ich ganz in der Nähe des Studios wohne, kann ich trotzdem länger schlafen als sonst und es fühlt sich ein wenig nach Auszeit an. 

Der Kopf ist nach dem vielen Input natürlich dennoch müde. Aber mein Körper hat die tägliche Praxis dankend angenommen und ich hatte auch erst nach der letzten Einheit so richtig Muskelkater in den Schultern. Beine, Bauch & Co. haben mich verschont. Meine Idee mich schon ein paar Monate vorher mit mehr Praxis vorzubereiten, hat sich also bezahlt gemacht. Und ich weiß jetzt, dass ich meinen Vorsatz mehr (Home) Practice zu betreiben echt mal umsetzen sollte (ins Yoga Studio gehe ich derzeit 2 Mal/Woche). Leider habe ich das gleich nach der ersten Session nicht gepackt, da ich auch einen neuen Job begonnen habe. Und ihr kennt das sicherlich – irgendwie ist man dann mit einem anderen Alltag, (weiteren!) neuen Eindrücken und allem so beschäftigt, dass umfassende Änderungen nicht immer gut möglich sind. Aber alles zu seiner Zeit!

Meditation und ich

Bisher hatte ich ja meine liebe Mühe mit Meditation. Geführte Meditation allerdings liebe ich. Ich bin sehr gespannt, ob ich es auch weiterhin schaffe, mir die Zeit zu nehmen für hin und wieder mal 10 Minuten Meditation. Da suche ich gerade schöne Geführte. Gibt doch bestimmt ’ne App dafür?! ;-)

Wie dem auch sei: der Auftakt der Ausbildung war ganz toll – motivierend, aufregend, interessant und lehrreich. Und bald berichte ich natürlich auch von Session 2.

Namasté

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Diskussion

Ein Kommentar zu “Yoga Teacher Training 2018 – Session 1”
  1. Mirivampiri sagt:

    Hey, schau dir mal die Apps „headspace“ oder „Insight Timer“ an. Ich habe mich auch sehr schwer mit Mediation getan, schwöre aber auf diese Art der Unterstützung :) liebe Grüße!

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